Fläche für Windkraftanlagen am Königsturm soll verkleinert werden

Ratsfraktionen wollen Flächennutzungsplan geändert haben

Für die Befürworter und für die Investoren und Profiteure in Sachen Windkraft stehen die Zeichen bekannterweise weiter auf Expansion. Das zeigt sich nicht nur im Raum Ilde/Evensen, wo die Anlagen momentan durch eine deutliche Erhöhung repowert werden. Rechnet man derzeit alle vorhandenen, geplanten und in Diskussion stehenden Anlagen im Gebiet des historischen Ambergaus zusammen, dann könnte dieser in absehbarer Zeit mit den Standorten Holle-Sillium, Hackenstedt, Ilde-Evensen, Bockenem-Bornum, Bornhausen-Bilderlahe und Heber-Dannhausen einmal die höchste Windkraftdichte in Südniedersachsen erreichen, wobei dann auch die Mitten der drei Landschaftsbecken plakativ mit Windrädern besetzt sein dürften. Für das Gebiet des mittleren Ambergaus käme der landschaftsprägende eiserne Moloch der 380KV-Leitung mit seinen hohen und ausladenden Megamasten hinzu. Diese Entwicklung sehen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger mit großer Sorge, und deswegen regt sich seit längerer Zeit auf vielen Seiten erheblicher Widerstand.

Den gesamten Bericht lesen Sie in der gedruckten Ausgabe des „Beobachters" vom 19. Oktober 2017