„Frühjahrsputz“ für die Teiche und Bäche

Neben dem Müllsammeln in verschiedenen Teichen, Bächen und Flüssen, wurde sich besonders um den Speckenteich gekümmert. Hier mussten die Böschung ausgebessert und Äste aus dem Wasser geholt werden. (Foto: Hinz)

Verein für Fischerei und Gewässerschutz Ambergau holt Müll aus den Gewässern / Speckenteich wird ausgebessert

Bockenem (dh). Der Verein für Fischerei und Gewässerschutz Ambergau hat wieder einmal viel Müll aus den Gewässern geholt. Beim diesjährigen „Frühjahrsputz“ wurde die Nette von Höhe der Auffahrt zum Autobahnzubringer bis zur Brücke in Richtung Bönnien, der Ortshäuser Bach, die Tonkuhle und die Teiche im Bürgerpark gesäubert. Kuriose Fundsachen gab es diesmal nicht, Reifen, Hausmüll und allerlei Kleinplastikteile mussten aber auch diesmal wieder entsorgt werden. „Insgesamt gab es etwas weniger Müll als die letzten Jahre. Das heißt aber nicht, dass es gut ist. Jedes weggeworfene Abfallteil ist eines zuviel“, berichtete Klaus Baumbach, der 1. Vorsitzende des Vereins.
Neben der Müllsammlung wurde der Speckenteich ausgebessert. Die Böschung war von Ratten durchlöchert worden. Dadurch gab es einen großen Wasserverlust. Außerdem wurden zahlreiche Äste von den umgebenden Bäumen aus dem Wasser herausgeholt. Dafür wurde der Wasserstand verringert. Ganz abgelassen werden konnte es jedoch nicht, auf Grund der dort momentan lebenden Kaulquappen. Angedacht und bereits angefangen ist die Wiederherstellung des früher bestehenden Biotops am Rande des Vereinsgeländes. Dafür müssen einige Bäume gestutzt werden und eine Bennieshecke soll nach und nach das Geländer umgeben.
„Probleme haben wir weiterhin mit dem Kormoran, der ist hier einfach weit verbreitet“, schilderte der Vereinsvorsitzende weiter. Für den Eisvogel ist das Gelände in Richtung Ortshausen nahezu ideal. Es gibt durch die Abgeschiedenheit wenige Störungen und die Teiche haben auch im Winter immer eisfreie Stellen. Aufgezogen wird im Specketeich die heimische Bachforelle und weitere einheimische Kleinfischarten. Im Herbst und Frühjahr werden diese dann in den Ortshäuser und Wohldenberger Bach, sowie in die Beffer gesetzt. Insgesamt über 125 Arbeitsstunden wurden bei diesem Einsatz aufgebracht. 23 Vereinsmitglieder waren mit dabei. Der nächste ist bereits in Planung und soll in circa vier Wochen stattfinden.