Gemeinsamer Auftritt zum Abschluss

Fanden sich in kurzer Zeit schnell zurecht – die gemischte, deutsch-englische Band.

Thornbury-Austausch ist schon wieder beendet / Ergebnisse des Projekttages präsentiert

Die zehn Tage vergingen wie im Flug. Schon am Sonntag ging es für die 37 Gäste aus dem englischen Thornbury wieder zurück in die Heimat. Zum Abschluss präsentierten die verschiedenen Gruppen ihre einstudierten Programmpunkte. Am vergangenen Montag hatten sie den ganzen Tag geprobt (der „Beobachter“ berichtete).
Die Aufführungen der spontan gegründeten Band fand großen Anklang, aber auch die Tanz-Choreografie erhielt viel Beifall. Die anderen Gruppen haben ihre Ergebnisse auf eine CD gebrannt, die zum Abschied jedoch noch nicht ganz fertig war. Wenn die beiden Lehrerinnen Beate Fuckert und Nina Vorlob im September mit der nächsten Gruppe nach Thronbury aufbrechen, werden aber auch die Engländer in den Genuss kommen.
Das Ausflugsprogramm war in diesem Jahr ähnlich wie das in den letzten Jahren. Eine Fahrt nach Hamburg, wo unter anderem das Miniaturmuseum angeschaut wurde, war eines der Highlights. In Goslar bekamen die Gäste die Fachwerkkunst zu sehen und auch Hildesheim wurde besichtigt. Die Erwachsenen hatten mit ihrem Boßeln und Braunkohlessen Glück: Es war der einzige richtig schöne Sonnentag.
Der Projekttag und das gemeinsame Frühstück am Freitag waren neu in diesem Jahr. Ansonsten waren die Austauschschüler im Unterricht ihrer Gastgeber. „Aber da saßen die Engländer dann meist hinten an der Wand und haben sich unterhalten. So gab es viel mehr Miteinander. Besonders beim Frühstück kamen alle noch einmal richtig ins Gespräch. Genau so stellen wir uns das vor“, erklärte Beate Fuckert.
Nun ist der diesjährige Austausch schon wieder beendet, doch viele Freundschaften entstanden. Und sicher ist: Auch im kommenden Schuljahr werden sich wieder Bockenemer auf den Weg nach Thornbury machen und umgekehrt.