Genehmigung für Brennetag nötig

Das Verbrennen von Strauch- und Baumschnitt führt seit Jahren häufig zu Beeinträchtigungen von nicht beteiligten Einwohnern durch Qualm und Rauch, weil Material ohne Einhaltung der vorgeschriebenen Mindestabstände verbrannt wird. Um dem wirkungsvoll zu begegnen, ist für den jetzt festgesetzten Brennetag am Sonnabend, 13. Oktober, eine schriftliche Genehmigung bis zum 9. Oktober zu beantragen. Möglich ist dies per Mail an bb@bockenem.de oder direkt im Bürgerbüro. Der Antrag kann auf der Internetseite der Stadt unter www.bockenem.de heruntergeladen werden. Anhand der vorliegenden Flurkarten kann kurzfristig festgestellt werden, ob eine Genehmigung möglich ist.
Bei Einhaltung der Mindestabstände dürfte nur in wenigen Fällen das Verbrennen innerhalb von Ortslagen möglich sein. Bis zum Nachbargrundstück muss ein Abstand von fünf Metern eingehalten werden, bis zu Gebäuden jeglicher Art und einzeln stehenden Bäumen oder Büschen mindestens 25 Meter.

Stadt Bockenem wird überprüfen

Empfohlen wird daher, sich am Freitag, 2. November, an der Sammelaktion von Baum- und Strauchschnitt des ZAH zu beteiligen. Neben kostenloser Selbstanlieferung ist auch die Abholung vom eigenen Grundstück möglich. Dies ist auf jeden Fall wesentlich preiswerter, als ein Verstoß gegen die städtische Allgemeinverfügung. Denn die Stadt wird die Einhaltung der Allgemeinverfügung über das Verbrennen von Gartenabfällen überprüfen und Verstöße ahnden.