Guter Start für JFV Ambergau

Fußballnachwuchs fährt ordentlich Punkte ein / Spielerzahl steigt

Bockenem (bo). Beim JFV Ambergau, dem Jugendfußballverein für den gesamten Ambergau, sind die Verantwortlichen stolz auf einen guten Start des neuen Vereins. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung berichtete Vorsitzende Martina Schwalenberg zwar über einige Stolpersteine und Verzögerungen im Verlauf der Vereinsgründung, letztlich habe jedoch alles noch rechtzeitig zum Start der Saison geklappt.
Nun kann sich der Vorstand den anstehenden Aufgaben mit voller Kraft widmen. So steht als nächstes die Anschaffung von Trainingsanzügen für alle Trainer und Spieler des Vereins in einheitlichem Design an, um das Zusammengehörigkeitsgefühl auch über die Mannschaftsgrenzen hinweg demonstrieren zu können.
Der sportliche Leiter, Dirk Gottschalk, zog ein weitgehend positives Resümee des bisherigen Saisonverlaufs. So konnten die letztjährigen „Sorgenkinder“ aus der U9 und U10 in dieser Saison beide bereits mehrfach punkten. In der U12 gelang dies – auch verletzungsbedingt – bisher leider noch nicht, jedoch ist ein klarer Trend nach oben sowohl vom Spielverlauf als auch von den Ergebnissen zu beobachten. Die U14 konnte ebenfalls bereits Punkte einfahren, und bei der U19 läuft es derzeit bestens. Sie steht punktgleich mit dem Tabellenführer auf dem dritten Platz der Kreisliga. Gottschalk: „Da gebührt sicherlich auch dem Trainer Bernd Beuster ein dickes Lob für seine tolle Arbeit!“
Aber der Verein möchte sich natürlich weiterentwickeln. So wurde kürzlich eine U7-Mannschaft ( Jahrgänge 2005 und jünger) ins Leben gerufen, die von einem lizenzierten Trainer, zwei Spielern der U19 und einer Damenfußballerin betreut werden. Auch hier ist der Zuspruch erfreulich gut. „Es hat sich herumgesprochen, dass unsere Trainer die Kinder bestens betreuen. So steigt die Zahl unserer Spieler kontinuierlich an“, freute sich der sportliche Leiter.
Anschließend berichtete Kassenwartin Ina Gottschalk, dass die Kassenlage derzeit keinen Grund zur Sorge biete. Durch einen Übertrag aus der Kasse der Vorgängerorganisation JSG Ambergau und einige Spenden, könne der Verein entspannt in die Zukunft schauen. Sponsoren und Förderern könne der JFV aufgrund der Eigenständigkeit als einziger Jugendfußballverein im südlichen Landkreis Hildesheim garantieren, dass auch wirklich jeder Euro beim Nachwuchs lande. Dies komme bei vielen Förderern sehr gut an.
Die Kassenprüfer Sonja Schneider und Matthias Bien attestierten eine einwandfreie Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes. Die Versammlung folgte diesem Vorschlag einstimmig.
Im Anschluss beschlossen die Mitglieder noch eine Satzungsänderung, welche der Landessportbund verlangt hatte. Anträge lagen nicht vor, so dass Schwalenberg die erste Jahreshauptversammlung des jungen Vereines pünktlich schließen konnte.