Installation von Solaranlagen auf städtischen Gebäuden – erst Analyse

Die Stadt Bockenem verfügt über verhältnismäßig wenig eigene Gebäude. Dazu gehören die Feuerwehr- und die Dorfgemeinschaftshäuser sowie die Schulen. In der letzten Zeit seien verschiedentlich Interessenten mit dem Wunsch vorstellig geworden, als Mieter auf den Dächern dieser Gebäude Solaranlagen installieren zu lassen, teilte Bürgermeister Martin Bartölke jetzt vor den Mitgliedern des Bauausschusses mit. Das werde auch in verschiedenen Nachbargemeinden so praktiziert. Die Gestattungsverträge liefen über 20 Jahre, und die Pachtzahlungen je Quadratmeter Kollektorfläche würden pro Jahr bei 1,50 bis 2,50 Euro liegen.
Die Diskussion zu dem Tagesordnungspunkt „Solaranlagen auf städtischen Gebäuden“ zog sich länger hin, wobei sie sich auf die Frage zuspitzte, ob man derartige Flächen vermieten sollte oder Solaranlagen auf diesen Dächern selbst installieren und betreiben sollte. Wäre Letzteres für die Stadt wirtschaftlich? Im Ergebnis der Aussprache soll das Bauamt eine Kosten-Nutzen-Analyse am Beispiel der Dachfläche der Bornumer Grundschule erarbeiten. Erst danach will man weitersehen und dann entscheiden.