Jetzt hat auch Jerze (s)einen Wappenbaum

Mit vereinten Kräften den Wappenbaum aufgestellt.
Jerze (bo). Das ließen sich die Jerzer, gleich ob Jung oder Alt, nicht entgehen. Seit 1998 stellt man hier den Maibaum auf. Erst war es eine Birke, die von den Jerzer Kindern mit bunten Fähnchen geschmückt wurde; 2008 gab es dann auf Initiative des Ortschronisten Helmut Lother einen sechs Meter hohen Laternen-Masten, der in den Braunschweiger Farben gestrichen wurde und den ein grüner Kranz zierte.
Bei frühlingshaften Temperaturen hatten sich in diesem Jahr viele Einwohner zum traditionellen Maibaumaufstellen vor dem Jerzer Feuerwehrhaus eingefunden. Der Jerzer Maibaum hat in diesem Jahr ganz besonderen Charakter. Er wird geziert von Wappen der Jerzer Vereine und Institutionen, genauer von Freiwilliger Feuerwehr, Tipp-Kick-Verein, Reitverein Eichengrund, Hufbeschlag Ch. Hesemann, Lohnunternehmer Jens Schünemann sowie vom Jerzer Ortswappen und wird gekrönt vom Wappen der Stadt Bockenem auf der Spitze. Von den Beteiligten und mit vielen kräftigen Händen wurde der Wappenbaum aufgerichtet. Ist der Baum dann fest verankert, gibt es von Ortsvorsteherin Ursula Lother stehts eine Runde Hochprozentigen mit dem Spruch: „Nach altem Brauch und Sitte, steht in des Dorfes Mitte der Baum, von Jung und Alt erstellt, damit das Dorf zusammenhält.“ Ursula Lother sankte allen Helfern. Der Wappenbaum wurde aus Mitteln des Dorfes und der Beteiligten finanziert. Nach und nach trafen sich immer mehr Mitbürger und genossen das Beisammensein in geselliger Runde.
Der Erlös dieser gut organisierten Veranstaltung um Ortsvorsteherin Ursula Lother und ihrem Team – mit Klaus Pfaffenrath, Daniel Brüssler, Mirko Schandert, Herta Pfaffenrath, Sabrina Brüssler, Corinna Meyer und Helmut Lother – kommt wie schon in den Vorjahren wieder der Dorfgemeinschaft zugute.