Kinder können bald auf Holzstämmen toben

Die Kinder testen bei der Einweihung der neuen Holzlandschaft die Baumstämme einmal kurz aus. Nun müssen sie jedoch erst einmal abwarten, denn die Sicherheitsprüfung steht noch aus.

Einweihung der Holzlandschaft auf Pausenhof der Grundschule Bockenem / Sicherheitsprüfung steht noch aus

Von Daniel Hinz
Bockenem

Ein Teil der trostlosen Teerdecke ist endlich verschwunden: Auf dem hinteren Pausenhof der Grundschule Bockenem ist nun die „Holzlandschaft“, ein Spiel- und Erlebnisbereich für die Jungen und Mädchen, eingeweiht worden. Auf mehreren Baumstämmen können die Kinder demnächst balancieren; der Boden ist mit Holzhack bedeckt. In einem Extrabereich sind zudem mehrere Baumstämme u-förmig angeordnet, dies wird das „Grüne Klassenzimmer“ für den Unterricht im Freien. Das ganze Geländer ist von einer Mauer umrandet.
Zur offiziellen Einweihung hatte Schulleiter Jürgen Andre alle Helfer, Spender und Vertreter der Politik eingeladen. „Wir hatten bei diesem Projekt anfangs einen schwierigen Start mit viel Gegenwind. Umso glücklicher bin ich, dass wir es nun so schnell fertiggestellt haben. Am Ende überwiegt die Freude deutlich den Ärger“, blickt der Schulleiter zurück. Für die Umgestaltung hatte die Stadt 5000 Euro zur Verfügung gestellt, weitere 12.500 Euro kamen durch Förderverein, Eltern und Spenden zusammen. 400 Arbeitsstunden leisteten die Eltern zusätzlich. „Besonders hervorheben möchte ich, dass sogar Eltern von ehemaligen Schülern mithalfen. Insgesamt haben die drei Arbeitseinsätze viel Spaß gemacht“, bilanzierte Jürgen Andre.
Besonders gedankt wurde den vielen Spendern. Die Bürgerstiftung Ambergau steuerte einen Teil bei, dazu kamen Spenden von Mario Knittel, Daniel Hoppe, Torsten Ehrhardt, Dirk Bode und von „Wienecke Orthopädie“ aus Rhüden. Die Familie von Gadenstedt steuerte die Holzstämme bei. Zudem gab es viel Hilfe seitens der Eltern, indem sie zum Beispiel Trecker oder Fachwissen bei den Maurerarbeiten zur Verfügung stellten.
Auch Nicole Weber vom Elternverein dankte den vielen Spendern und freiwilligen Helfern. „Hauptsächlich waren es ja die Väter, die geholfen haben. Doch auch den Müttern gilt der Dank dafür, dass sie an drei Tagen auf ihre Männer verzichtet und sie uns zur Verfügung gestellt haben“. Nachdem die Kinder ihre neue Kletterlandschaft genaustens in Augenschein genommen hatten, hatte der Elternverein ein leckeres Essen für alle anwesenden Gäste vorbereitet.
Ein wenig warten müssen die Grundschüler allerdings noch, bis sie ganz offiziell dort toben können. Eine Sicherheitsprüfung steht noch aus. Schulleiter Jürgen Andre plant trotzdem schon die nächste Stufe der Schulhofverschönerung. Neben der Holzlandschaft soll ein Ballspielfeld entstehen. Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren.

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