„Lukomorje“ konzertiert im Gemeindehaus

Am 8. Februar im evangelischen Gemeindehaus Bockenem: das Ensemble „Lukomorje“.

Gastspiel des Ensembles aus Gelendjik am 8. Februar in Bockenem / Von Klassik über Jazz bis Folklore

Bockenem (bo). Am Mittwoch, 8. Februar, wird es in Bockenem ein besonderes kulturelles Ereignis geben. Aus Gelendjik am Schwarzen Meer kommt das Ensemble „Lukomorje“ zum Konzert in das Gemeindehaus der St.-Pankratius-Gemeinde. Virtuosität und Emotionalität bestimmen die Programme dieser Gruppe. Akkordeon, Balalaika, Bass­balalaika und Gesang geben der Musik ihren einmaligen Klang. Das Konzert beginnt um 18 Uhr und wird von Claus-Ulrich Heinke moderiert.
Das Repertoire des Konzertes umfasst klassische Werke verschiedener Epochen und Stile, Eigenkompositionen, Jazz­, Swing und Folklore.
Auf dem Programm steht zum Beispiel das berühmte Werk „Die Jahreszeiten“ von A. Vivaldi. Und auch von J. S. Bach wird man ein Präludium hören können. Aber auch Musik des berühmten Tango-Musikers A. Piazolla oder des griechischen „Zorba-Komponisten“ M. Theodorakis spielen sie. Und natürlich auch russische Folklore in modernem Sound.
Alle Musiker haben reiche Erfahrung in verschiedenen Ensembles gesammelt, erhielten dabei jedoch ihre hervorragende Individualität. Jede Komposition, jedes bekannte Musikstück erhält bei „Lukomorje“ sein eigenes, klanglich für das Ensemble typische Kolorit.
Atemberaubend, mit welcher spieltechnischen Virtuosität und mit welch geradezu irrwitzigem Tempo Marina Samula auf ihrem Saiteninstrument, im Klang der Mandoline verwandt, halsbrecherische Tonfolgen abspult, aber auch in den leisen, langsamen Tönen große musikalische Spannung erzeugen kann. Ihr Mann, Preisträger im internationalen Akkordeon-Wettbewerb Klingenthal, steht ihr in Nichts nach. Und dass man auf einer Bass-Balalaika auch Jazz, Tango und Klassik spielen kann, beweist meisterhaft Alexander Fomin. Olga Fomina rührt mit ihrer Gesangsstimme in russischen Romanzen durch ihren wunderbar schwebenden Klang, kann aber dort, wo es geboten ist, in den typisch russischen kehligen Volkston wechseln.
Viele Konzertreisen in Russ­land und im Ausland – darunter auch häufig in Deutschland – haben den Ruf von Lukomorje als außergewöhnliches Ensemble gefestigt.
Ein besonderes Erlebnis dürfte bei diesem Konzert die Begegnung mit den Kindern der Lukomorje-Musiker sein. Mit ihrer Spezialausbildung im Tanzen, Singen und Spielen können die jungen Künstler beeindruckende Beiträge zum Programm beisteuern.
Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird ein freiwilliger Kostenbeitrag erbeten.