Mehr Einsätze für die Bockenemer Wehr

Timo Hirschfeld und Darius Weißenfeld (vorne, 2. und 3. von links) treten von der Jugend- in die aktive Wehr über. Befördert wurden Christopher Freck (hinten, 2. von links) und Sebastian Bruns (hinten, Mitte).

59-mal wurden die Brandschützer zu Hilfe gerufen

Die Verfügbarkeit von Aktiven der Freiwilligen Feuerwehren wird insbesondere auf den Dörfern immer schwerer. Das sorgt dafür, dass die Bockenemer als größte Wehr im Stadtgebiet immer mehr gefordert wird. Zu 30 Bränden und 29 Hilfeleistungen rückte sie im vergangenen Jahr aus. Mit 59 Einsätzen sind das immerhin sieben mehr als ein Jahr zuvor. Darunter waren auch einige schwierige Einsätze. So berichtete der stellvertretende Ortsbrandmeister Dirk Tegtmeyer zum Beispiel von drei tödliche Verkehrsunfälle auf den Landstraßen. In Atem gehalten wurde die Wehr auch von der Firma Kedenburg in Schlewecke. Dreimal brannte dort im Oktober und November geschreddertes Kompostmaterial. Ein wenig kurios war dagegen ein Einsatz Ende des Jahres. Dort hörten Bewohner der Bockenemer Innenstadt einen piependen Rauchmelder. Erst nach langer Suche fanden die Einsatzkräfte die Quelle – in einem Karton auf dem Dachboden. Ein Feuer meldete er nicht, es waren lediglich die Batterien leer.


Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe vom 17. Januar.