Meteor verlagert Produktion, aber keine Entlassungen notwendig

Die Toyoda Gosei Meteor (TGM) verlagert einen Teil ihrer Produktion von Bockenem nach Osteuropa.

Kooperationen in Osteuropa werden ausgeweitet / Manuelle Produktion in Deutschland nicht mehr kostendeckend

Die Toyoda Gosei Meteor (TGM) verlagert einen Teil ihrer Produktion von Bockenem nach Osteuropa. Dies wurde den Mitarbeitern am Montagnachmittag bei einer Betriebsversammlung mitgeteilt. „Hierfür weitet die Toyoda Gosei Meteor GmbH aufgrund des weiter steigenden Wettbewerbsdrucks ihre Partnerschaften in Osteuropa aus, konkret werden zur Verbesserung der Ergebnissituation beginnend im September 2017 in kleinerem Umfang (zirka 40 Arbeitsplätze) Verlagerungen zu einem externen Partner nach Rumänien erfolgen“, schreibt die Unternehmensführung in einer Pressemitteilung.
Grund zur Sorge müssen die Mitarbeiter allerdings nicht haben, denn Auswirkungen auf die Stammbelegschaft soll dies laut der Konzernführung nicht haben. Die betroffenen 40 Mitarbeiter können an anderen Stellen des Unternehmens weiterbeschäftigt werden. Gleichzeitig soll aber die Zahl der Leiharbeiter massiv gesenkt werden. Derzeit sind rund 920 Mitarbeiter in Bockenem beschäftigt, außerdem 235 in Worbis. Zusätzlich arbeiten an den beiden Standorten derzeit 280 Leiharbeiter, viele davon kommen aus Osteuropa. Denn die Auftragslage war in den vergangenen Jahren meist gut. Gemeinsam mit dem Betriebsrat wurde nun vereinbart, diese Zahl auf maximal zehn Prozent der Stammbelegschaft zu reduzieren, also rund 110. Diese Arbeitsplätze werden zum Großteil wegfallen.

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