Museen in Bockenem, Bad Salzdetfurth und Holle rücken zusammen

Bei Zusammenkunft im Turmuhrenmuseum auf vorläufiges „Dreier-Netzwerk“ verständigt / Einheitlicher Flyer geplant

Sich gegenseitig fördern und einen daraus resultierenden gemeinsamen Nutzen ziehen: Warum soll das, was sich in der Wirtschaft unter dem Begriff „Synergie-Effekte“ tausendfach bewährt hat, nicht auch auf lokaler Ebene im kulturellen Bereich funktionieren. Mit dieser Frage befassten sich jene Repräsentanten musealer Einrichtungen, die sich am Mittwoch im Bockenemer Turmuhrenmuseum einfanden.
Genauer gesagt handelte es sich bei den Teilnehmern des Treffens um Johann Ludyga, Karl Baßek und Willi Bode vom Stadthistorischen Salz- und Kali-Bergbaumuseum Bad Salzdetfurth, Jürgen Nisse vom Heimatmuseum Holle sowie Erika und Jörg-Dieter Besch vom Turmuhrenmuseum in Bockenem. Zeitweise war auch der Geschäftsführer des „Ostfalen-Netzwerkes“, Dr. Thomas Dahms, mit dabei. Sie alle wollten ausloten, ob Interesse an einer Vernetzung der Museen im südlichen Landkreis Hildesheim besteht. Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Idee fand in diesem Kreis nicht nur großen Zuspruch; man einigte sich vielmehr darauf, eine Art Netzwerk der Museen zu gründen. „Ein solcher Verbund ließe sich ja ohne Weiteres erweitern, falls noch weitere Museen dazustoßen“, machte Jörg-Dieter Besch deutlich.
Vorerst wird es aber erst einmal „nur“ einen Dreierverbund der genannten Museen geben, die sich nach außen mit einem einheitlichen Flyer präsentieren wollen. Außerdem wird bei Veranstaltungen gegenseitig die Werbetrommel gerührt.
Apropos: Die nächste Veranstaltung steht am 22. August ab 12 Uhr mit dem 6. Bergmannstag in Bad Salzdetfurth auf dem Programm. Und die nächste Sitzung des Museum-Netzwerkes wurde für den 7. September um 14 Uhr im Museum Bad Salzdetfurth terminiert.