Musik-Kasperett, Sistergold und die Wohldenberger

Nils Kercher tritt am 12. April im Derneburger Glashaus auf.

Das Glashaus bietet im April eine Mischung aus Ausstellung, Vortrag, Konzerten und Kindertheater an

Das Glashaus in Derneburg hat auch im April wieder ein abwechslungsreiches Programm anzubieten. Den Auftakt gibt es am kommenden Sonntag, 7. April, um 16 Uhr. In Kooperation zwischen dem Theater für Niedersachen und dem Theater zwischen den Dörfern wird das Kindertheaterstück „Es waren einmal zwei wirklich dumme Gänse in einem brennenden Haus“ aufgeführt. Gedacht ist das Stück für Kinder ab vier Jahren.
Am Freitag, 12. April, ab 20 Uhr ist das Ensemble des vielseitigen Weltmusikers Nils Kercher zu Gast. Es bringt ein Konzertprogramm auf die Bühne, das sich zwischen mitreißender Dynamik und nuancierter Feinheit bewegt. Die Texte der Stücke reflektieren den Bogen, den diese „globale Musik“ spannt: Gesungen wird auf westafrikanischen Sprachen, auf Finnisch und jenseits von Worten. Nils Kercher spielt die Kora (westafrikanische Harfe), Djembé, Basstrommeln, Krins (ausgehöhlte Baumstämme) und singt. Kira Kaipainen aus Finnland spielt Balafon, Gesang, Percussion und Bolong (westafrikanischer Bass), zudem tanzt und singt sie. Sue Schlotte spielt am Cello und Percussion, auch sie wird singen. Der Eintritt beträgt 15 Euro.
Einen Tag später wird um 14 Uhr die Ausstellung des Seesener Künstlers Hans-Georg Wöhle eröffnet. Seine vielfältigen Reisebilder zeigen die Natur nicht nur als Abbild, sondern sind im Strich und der Farbgebung selbst lebendig und voller Gefühle. Die Ausstellung geht bis zum 28. April.
Am Dienstag, 16. April, hält Prof. Dr. Wolfgang Petke einen Vortrag zu den „Grafen vom Wohldenberg“. Die Wohldenberger waren nach dem Bau der Burg ab 1152 über einhundert Jahre die mächtigste Adelsfamilie im nordwestlichen Harzvorland. Der Vortrag wird ihr Agieren im Umkreis der Könige, der welfischen Herzöge und der Hildesheimer Bischöfe umschreiben und die für das 12. und 13. Jahrhundert typischen Züge ihrer hochadeligen Herrschaft herausstellen.
Ein „Musik-Kasperett“ wird am Mittwoch, 17. April, aufgeführt. Die bekannte Band „Zärtlichkeiten mit Freunden“ sind Stefan Schramm und Christoph Walther – Schöpfer des Musik-Kasperetts: Sie verwirren mit billigster Maskerade. Das Duo hat neunzehn Kleinkunst- und Comedypreise auf dem Schrank stehen. Zum Beispiel den Prix Pantheon, das Passauer Scharfrichterbeil, den Swiss Comedy Award oder den Wiener Kleinkunstnagel. Der Eintritt beträgt 15 Euro.
Den Abschluss im April macht am Freitag, 26. April, um 20 Uhr die Gruppe „Sistergold“. Die vier Frauen spielen auf Saxophonen. Mit Kreativität und Ensemblegeist spielt das Quartett bekannte swingende Jazztitel, groovigen Funk und wunderschöne Balladen in eigenen ausgefeilten Arrangements. Zum Repertoire gehören glänzende Titel wie „Mack the knife“, „Puttin´on the ritz“ und „Take 5“ genauso wie Filmmusik aus dem „Buena Vista Social Club“ oder Hits aus der „West Side Story“. Auch hier kostet der Eintritt 15 Euro.