Nach der Blutspende lockt das leckere Buffet

Malte und Mareike weichen ihrer Mutter Andrea Dröge-Blaumann beim Blutspenden nicht von der Seite. (Foto: Berner)

DRK Bornum begrüßte 48 Spender / Silberne Ehrennadel für Karin Kluger

48 Spender folgten am vergangenen Freitag dem Aufruf des DRK-Ortsvereins Bornum und fanden sich in den Räumen der DRK-Begegnungsstätte in Bornum ein, um sich 500 Milliliter ihres kostbaren Lebenssaftes abzapfen zu lassen.

Von Gertrud Berner

Unter ihnen war ein Erstspender. Zwei Teilnehmer konnten die Urkunde für eine dritte Spende entgegennehmen. Für Karin Kluger war es bereits die 25. Blutspende. Die Vorsitzende des DRK Bornum, Ines Schipplick, bedankte sich bei ihr mit der silbernen Ehrennadel und einem kleinen Präsent.
Bevor die ersten Bornumer am späteren Nachmittag eintrafen, hatte das elfköpfige DRK-Team wie immer alles gut vorbereitet. Besonderen Wert legt Ines Schipplick darauf, den Spendern ein auswahlreiches Buffet anbieten zu können. So gibt es hier stets nicht nur reichlich Getränke, um den Flüssigkeitsverlust schnell ausgleichen zu können; auch die große Auswahl und Vielfalt bei den Speisen kann sich sehen lassen. Angefangen bei heißen Würstchen und Mettbrötchen über Fischteller, Käseplatten, Wurst und Schinkenbrötchen und Minischnitzeln bis hin zu Salaten, Obst und Joghurt gab es kein freies Fleckchen mehr auf dem hübsch dekorierten Tisch. Einige Bornumer meinten mit einem Augenzwinkern: „Wir kommen nur zur Blutspende, weil wir hier immer so verwöhnt werden.“ Allgemein wurde die familiäre Atmosphäre beim Bornumer DRK gelobt. Schließlich sei Bornum klein genug, so dass sich fast alle kennen würden und nach der Blutspende die Gelegenheit zu kleinen Plausch mit den Nachbarn gerne nutzen würde.
Innerhalb des Bornumer DRK-Team wird vor jedem Blutspendetermin gewettet, wie viele Bornumer sich zur Ader lassen werden. Da Ines Schipplick nur außer Konkurrenz mitwetten darf, ging der Gewinn der diesmaligen Wette an Ingrid Grotjahn, die mit der Vorhersage von 50 Teilnehmern am dichtesten dran war.
Die Ortsvereinsvorsitzende bedankte sich abschließend bei den Spendern. Besonders freute sie sich darüber, wieder einen Erstspender dabei gehabt zu haben. Sie zeigte sich zufrieden mit der großen Anzahl der Teilnehmer. Für den nächsten Termin im März 2011 bittet sie darum, auch Nachbarn, Freunde und Bekannte zu mobilisieren und besonders die Jüngeren aufzufordern, sich in den Dienst der guten Sache zu stellen.
Die Blutspende ist ein unschätzbarer Dienst, mit dem Blutspender freiwillig und unentgeltlich, zum Teil über viele Jahre, dazu beitragen, schwerstkranken Patienten zur Gesundung zu verhelfen oder Leben zu retten. Blut spenden darf jeder ab 18 Jahre, so weit keine gesundheitlichen Bedenken vorliegen. Die Altersgrenze nach oben wurde mittlerweile aufgehoben.