Neuer Raum im alten Keller

Alle freuen sich über den erneuerten Werkraum in der Grundschule Bockenem. Rund 12.000 Euro wurden investiert.

Grundschule Bockenem freut sich über den erneuerten Werkraum

„Wir sind hier zu einem erfreulichen Anlass zusammengekommen“, begann Bockenems Grundschulrektor Jürgen Andre seine kurze Ansprache bei der Eröffnung des erneuerten Werkraumes.

„Das ist richtig schön geworden. Wir haben nun einen schönen, hellen Werkraum, der besser aussieht, in dem man besser sehen kann und der besser riecht“, so Andre weiter. Durch die zahlreichen Verbesserungen würden sich die Schüler nun wesentlich wohler fühlen, teilte er mit. Und nicht nur die, auch die drei Werklehrer erfreuen sich an dem neugestalteten Kellerraum.
Viel hat sich dort getan. Auf Grund der Feuchtigkeit wurde er neu verputzt und angestrichen, es wurden neue Wandschränke aufgestellt, und eine Werkzeugwand, an der nun wesentlich mehr Ordnung herrscht. Die größte Neuerung dürfte aber die neue Christalite-Arbeitsplatte sein. Dort gibt es nun auch endlich warmes Wasser. Durch das Podest im vorderen Bereich des Raumes sind die Waschbecken für die Kinder besser erreichbar. Zum nebenan gelegenen Geräteraum wurde zudem ein Fenster eingebaut. „So kann der Lehrer, wenn er kurz in den Nebenraum muss, die Kinder trotzdem im Auge behalten“, erklärt der Grundschulleiter diese Erneuerung. Die Investition von knapp 12.000 Euro sei sehr sinnvoll, da der Raum auch bei einem möglichen Umbau, über den derzeit intensiv diskutiert wird (der „Beobachter“ berichtete mehrfach), unangetastet erhalten bleibt, so Andre.
Auch Teile von Politik und Verwaltung waren zur „Neueinweihung“ gekommen. Bürgermeister Martin Bartölke freute sich, dass die Zusammenarbeit zwischen Schule und Bauamt immer besser werde: „Wir haben nun einen modernen Raum im alten Keller.“ Dieser sei ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer modernen, zeitgerechten Schule. „Ich hoffe, dass hier ordentliche Handwerker geschaffen werden“, so Bartölke in Richtung der Lehrer.
Ähnlich äußerte sich auch Ortsbürgermeister und SPD-Stadtratsvorsitzender Siegfried Berner. Er meinte, dass das Werken in den Schulen immer wichtiger sei, da dies zuhause kaum noch gemacht werde.
Schulleiter Andre richtete einen Dank an die Stadt als Schulträger, das Bauamt und die Politik, die 9.000 Euro aus dem Stadtsäckel beigesteuert hat. Das restliche Geld kam vom Elternverein und der Firma Glück Auf Küchen, deren Inhaberin Karin Körber bei der Einweihung ebenfalls vor Ort war.