Neuer Transporter verbessert Pflegesituation

Eleonore Folz bedankt sich bei Irmela Wrede für die große Spende. Ursula Pfahl vom Förderverein, Superintendent Christian Castel, Diakonie-Mitarbeiterin Ulrike Köhler, Vereinsmitglied Dr. Christian Drömann, Kirchenamtsleiter Kastmann und Teamleiterin Christina Wundenberg freuen sich über das neue behindertengerechte Auto (von links). (Foto: Neite)

Bei der Diakoniestation freut man sich über das Ende der Engpässe im Bereich Bockenem-Holle

Bockenem / Hoheneggelsen (bo). Die Diakoniestation Hildesheimer Land betreut rund 500 Menschen zwischen Rhüden und Lafferde. Da konnte es bisher durchaus einmal zu Engpässen kommen, wenn in zwei weit voneinander entfernten Orten zeitnah Rollstuhlfahrer/-innen befördert werden mussten – denn nur ein behindertengerechter Transporter stand zur Verfügung. Durch eine Spende des Fördervereins wird es solche Probleme in Zukunft nicht mehr geben: Ab sofort sind die Regionen Hoheneggelsen und Bockenem beide mit speziell ausgerüsteten Autos bestückt.
Für 21.000 Euro wurde ein Opel-Kleintransporter angeschafft, der über eine hydraulische Rollstuhlrampe verfügt. Ein Drittel der Summe steuerte der Förderverein bei, der obendrein Sonderkonditionen beim Kauf aushandelte. „Die Bockenemer Opel-Niederlassung ist uns sehr entgegengekommen beim Preis“, freute sich Dr. Christian Drömann vom Vorstand des Fördervereins bei der feierlichen Übergabe des Wagens.
Der Wagen wird vor allem in der Region Bockenem-Holle im Einsatz sein und soll insbesondere auch von der Tagespflege-Einrichtung genutzt werden, die am 2. Januar in Henneckenrode ihre Arbeit aufnimmt. Darüber hinaus erleichtere das Fahrzeug unterschiedlichste Aufgaben der Diakoniestation, die vom sporadischen Pflegeeinsatz bis zum Nachtdienst oder zur Rundum-Versorgung reichten, betonte Eleonore Folz, die Leiterin der Station.
Sie sei froh, dass mit dem neuen Transporter nun alle Menschen Hilfe fänden, die darauf angewiesen seien, sagte Irmela Wrede, die Vorsitzende des erst vor gut zwei Jahren gegründeten Fördervereins. Der Verein habe sich vorgenommen, die Station in allen Bereichen zu unterstützen: bei organisatorischen Aufgaben ebenso wie in der Ausstattung, der Pflege vor Ort und nicht zuletzt auch bei seelsorgerischen Gesprächen. Ohne Fördermittel könne vieles nicht mehr finanziert werden. Irmela Wrede: „Die Träger reduzieren ihre Beiträge ja auf das unbedingt Notwendige.“
Superintendent Christian Castel dankte dem Förderverein für dessen Einsatz – im Namen der Diakoniestation, besonders aber auch der Patientinnen und Patienten. Dr. Christian Drömann versprach weitere Hilfen: „Wenn wir alle an einem Strang ziehen, kann sich die Station auch in der Zukunft weiter gut entwickeln.“