Nikolausfeier für die neugeborenen Bockenemer

Der Fußweg in der Wiesenstraße wird in Kürze erneuert. Dies teilte Holger Schrader (Bauamt) dem Bockenemer Ortsrat bei seiner jüngsten Sitzung mit.
 

Senioren erhalten wieder Karte und Weihnachtsstern / Bürgersteig in der Wiesenstraße wird erneuert

Neben dem großen Komplex über das Einzelhandelskonzept (ein ausführlicher Bericht darüber folgt in der morgigen Ausgabe) gab es auf der letzten Sitzung des Bockenemer Ortsrates noch zahlreiche weitere Themen. Am 9. Dezember wird eine kleine Nikolausfeier für alle in den letzten 12 Monaten geborenen Kinder stattfinden. Bürgermeister Siegfried Berner teilte mit, dass dies 20 Neugeborene in der Kernstadt betreffe. Tanja Lichthardt war für die Umsetzung verantwortlich. Die Einladungen sollen in Kürze an die Familien geschickt werden. Die Veranstaltung soll von 15 bis 17 Uhr im St. Clemenshaus vonstatten gehen.
In den zwei Stunden soll sich vor allem mit den Kindern beschäftigt werden. Den Eltern sollen Informationen über Angebote von Vereinen, Krippen und Kindergärten an die Hand gereicht werden. Zudem sind kleine Geschenke für die Neugeborenen und eventuelle Geschwisterkinder vorgesehen. „Nicht zuletzt ist es auch einfach eine Möglichkeit, sich kennenzulernen. Häufig wissen Eltern gar nicht, wo sie Gleichgesinnte finden können. Außerdem sollen sie auch wissen, dass sie in Bockenem gern gesehen sind“, erklärte Tanja Lichthardt.

Weihnachtssterne für die über 80-Jährigen

Auch in diesem Jahr wird es wieder für die über 80-jährigen Kernstädter eine Weihnachtssternaktion geben. Ortsrat und verschiedene Vereine und Organisatoren gehen von Haus zu Haus und übergeben eine Weihnachtskarte und -stern. Da die Anzahl inzwischen jedoch auf 303 Personen angewachsen ist und somit die Kosten in die Höhe schießen, machten sich die Ortsratsmitglieder Gedanken, wie man diese wieder senken könne.
So sollen Ehepaare in Zukunft nur noch einen Weihnachtsstern bekommen, was in den letzten Jahren von diesen sogar als Wunsch geäußert wurde. Mit den Altersheimen sollen Gespräche geführt werden, ob auch diese nur noch eine abgespeckte Version an Sternen bekommen. Statt für jeden, könnte man größere Versionen in die Aufenthaltsräume stellen. „Dies müssen wir mit den Verantwortlichen aber erst noch abklären, ob sie einverstanden sind.“ Vorbehaltlich dieser Zustimmung könnten die Kosten dann wieder bei den 1.300 Euro aus den letzten Jahren gehalten werden.

Wieder Wendemanöver auf dem Vogesberg

Nach dem Abbau der Sperre im Bereich der Danziger Straße auf den Vogesberg, seien wieder teils waghalsige Wendemanöver von LKW zu beobachten. Die Situation habe sich zwar gegenüber früher verbessert, aber zufrieden seien die Einwohner weiterhin nicht. Die Verwaltung wird eine Zählmaschine aufstellen, um das Problem noch einmal genau zu beziffern. Das Ergebnis der Zählung in der Nordstraße liegt der Verwaltung noch nicht vor.
Der Wohnwagenstellplatz am Freibad soll in der nächsten Zeit ausgebessert werden. Auch der Infokasten soll mit mehr Informationen ausgestattet werden.
Das leidige Thema „Lappenberg“ stand auch erneut auf der Tagesordnung. Der Altkleidercontainer ist inzwischen verschwunden, der Papiercontainer wird derzeit von der ZAH überprüft, ob er genutzt werde. Die Altglascontainer könnten einen neuen Standort auf dem Netto-Parkplatz bekommen. Die Marktleitung müsse hierzu aber erst ihre Vorgesetzten befragen.
Der Fußweg in der Wiesenstraße werde demnächst erneuert. Der Auftrag dazu sei bereits an eine Bockenemer Handwerkerfirma gegangen. Auf dem Buchholzmarkt soll eine Infowand für Vereine aufgebaut werden. Diese könnten dann dort zum Beispiel Plakate anpinnen. Wie diese Wand genau aussehen könne, darüber macht sich der Ortsrat nun Gedanken.
Ulrich Schrader regte an, den Alten Friedhof aufzuhübschen. Christina Philipps (CDU) meinte dazu, dass sie es so schlicht und als Ruhezone gut finde. Nur der dort manchmal herumliegende Müll störe das Bild. Im Frühjahr ist ein Termin vor Ort angedacht, um noch einmal darüber zu beraten.

Müllproblem in zwei Straßen im Stadgebiet

Das Thema Müll beschäftigte die Mandatsträger auch in der Walter-Althoff- und Robert-Bosch-Straße. Dort wurden des Öfteren LKW-Fahrer beobachtet, die ihren Müll am Morgen einfach aus der Tür schmeißen. Holger Schrader, Abgeordneter der Verwaltung meinte jedoch, dass ein Papierkorb nicht viel nützen würde, da die betreffenden Personen diesen nicht benutzen würden.
Jürgen Meyer (CDU) regte an, dass der Kiesweg im Park unterhalb des Freibads in Zukunft wieder feinkörniger sein solle. Der aktuell sehr grobkörnige Kies würde durch die Schuhe drücken, auch einige Sportler hätten dies bereits bemängelt. Laut Auskunft von Michael Loske würden durch die aktuelle Variante weniger Pfützen entstehen. Der Ortsrat werde die Situation weiter beobachten.
Die Einwohnerzahl in der Kernstadt ist im letzten Quartal geringfügig angestiegen, sie beträgt aktuell 4267 Haupt- und 188 Nebenwohnsitze. Im Haushalt der Stadt für das nächste Jahr sind 45.000 Euro für die Sanierung der Nordfassade des Museums auf dem Buchholzmarkt vorgesehen. Der Fensteranstrich auf der Westseite des Sport- und Jugendheimes in der Karl-Binder-Straße schlage mit 5000 Euro zu Buche.