Nordstemmer machen in der Tonkuhle das Rennen

„Drei Mann in einem Boot“: Das Team der RK Hildesheim wurde am Ende Dritter. (Foto: Knoblich)

Leider nur schwache Beteiligung beim 2. Schlauchbootwettbewerb der Reservistenkameradschaft Bockenem

Bockenem (kno). Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr war es nur folgerichtig, eine Neuauflage auf die Beine zu stellen. Und das tat die Reservistenkameradschaft Bockenem dann auch. Als Veranstalter des Bockenemer Schlauchbootrennens und unter der Regie ihres Vorsitzenden Wolfgang Bettels stand nun Wettkampf Nummer 2 auf dem Programm.
Wie schon im vergangenen Jahr diente als „Arena“ die für solche Zwecke bestens geeignete „Tonkuhle“ am Ulmenweg. „Drei Mann in einem Boot“ lautete das Motto. Nicht ohne Grund, denn eine Mannschaft wurde von drei Teilnehmern beziehungsweise Teilnehmerinnen gebildet. Ihre Aufgabe bestand darin, eine etwa 300 Meter lange Strecke auf der Teichanlage zu absolvieren und dabei eine kleine Insel zu umrunden – das alles auf Zeit, versteht sich.
Am Nachmittag erfolgte dann die mit Spannung erwartete Siegerehrung. Beste Mannschaft wurde die Reservistenkameradschaft Nordstemmen mit einer Zeit von 2:37 Minuten, gefolgt vom Team des Schützenvereins zu Bockenem (2:59 Minuten) und den Hildesheimer Reservisten (3:21 Minuten). Die Plätze 4 und 5 belegten die beiden Mannschaften der Reservistenkameradschaft Sehusa Seesen in 3:21 beziehungsweise 3:55 Minuten. Die Erstplatzierten konnten sich über Pokale und Medaillen freuen.
Vorsitzender Wolfgang Bettels dankte den Mitstreitern aus den eigenen Reihen für die Unterstützung und dem Verein für Fischerei und Gewässerschutz, der wieder „grünes Licht“ für die Nutzung der Tonkuhle gegeben hatte. Etwas enttäuscht zeigte sich Bettels über die schwache Beteiligung, und das trotz des sehr guten Wetters. Vielleicht lag es daran, dass sich am vergangenen Samstag fast der halbe Ambergau bei den Einschulungsfeiern in der Region tummelte. „Vielleicht ist bei den Vereinen und Gruppen aber auch noch nicht angekommen, dass es sich bei dieser Veranstaltung nicht um einen militärischen Wettkampf handelt“, mutmaßt Wolfgang Bettels. Dabei stehe hier einzig und allein der Spaßfaktor im Mittelpunkt.
Nun, aller guten Dinge sind bekanntlich drei, und so wollen die Bockenemer Reservisten im kommenden Jahr mit dem Schlauchbootrennen in die nächste Runde gehen – dann hoffentlich mit besserer Beteiligung.