Oberschüler erhalten Schachdiplom

Die Bockenemer Oberschüler lernen mit großem Spaß das Schachspielen. Sie nahmen nun das Springer- oder Läuferdiplom in Empfang. Als krönender Abschluss stand ein Simultanspiel gegen Trainer Herbert Schünemann auf dem Programm.

Sieben Schüler und Schülerinnen haben nun das Springer- beziehungsweise Läuferdiplom

Die Schachspieler aus der Oberschule Bockenem sind weiter auf Erfolgskurs. Janina Forstmann aus Bornhausen hat mit 100 Punkten gerade das Läuferdiplom absolviert. Mehr geht nicht.

60 Punkte müssen es mindestens sein. Leon Axel aus Nette ist nun im Besitz von insgesamt fünf Auszeichnungen. Nun möchte der Oberschüler noch beim Deutschen Schachbund in Berlin das Königsdiplom ablegen. Schachtrainer Herbert Schünemann, der seit mehreren Jahren in verschiedenen Schulen im Südkreis junge Leute trainiert, wünschte ihm dafür viel Erfolg.
Das Interesse am Schachspielen lässt in der Oberschule Bockenem kaum nach. Immer wieder finden sich Schüler, um sich in einer Arbeitsgemeinschaft mit dem königlichen Spiel näher zu beschäftigen. Über das große Interesse freut sich nicht zuletzt auch Schulleiterin Dagmar Pallinger, die die Diplome an die erfolgreichen Schüler überreichte. Das Springerdiplom nahmen André Stein (Bockenem), Lea Bode (Nette), Lisa-Marie Hilge (Luttrum), Nele-Marie Meller (Bockenem), Abdussalem Fakrou (Breinum) sowie Damian Neumann (Volkersheim) in Empfang. Janina Forstmann freute sich über das Läuferdiplom.
„Die Leistungen sind wirklich sehr lobenswert“, betonte Herbert Schünemann, der einen Dank an die Rektorin für die gute Zusammenarbeit mit der Schule richtete. Der Bodenburger hat der Schule 24 Schachlehrbücher gespendet. Sie sollen künftig die Jungen und Mädchen dazu anregen, sich noch intensiver mit der Materie zu beschäftigen. Anschließend trat Herbert Schünemann zu einer Partie Simultanschach gegen die AG-Teilnehmer an.
„Der neue Schachweltmeister Magnus Carlsen aus Norwegen hat mit 22 Jahren bewiesen, dass man mit Schachspielen seinen Geist verbessern kann“, betonte der Trainer. Nach einer Studie der Universität Trier würden sich durch Schach zudem die Leistungen in Mathe verbessern. Herbert Schünemann hofft darauf, dass auch in den nächsten Monaten viele Schüler an den Trainingsstunden teilnehmen.