Ortsbrandmeister und Stellvertreter verpflichtet

Ortsbrandmeister und stellvertretende Ortsbrandmeister aus dem Stadtgebiet wurden ins Ehrenbeamtenverhältnis berufen. In der hinteren Reihe (von links): Stadtbrandmeister Alfred Schneider, der ausgeschiedene Bönnier Ortsbrandmeister Reinhard Lagershausen, Verwaltungsmitarbeiter Klaus Heckel und Bürgermeister Martin Bartölke. (Foto: Knoblich)

Reinhard Lagershausen nach 20 Jahren als Bönnier Feuerwehrchef verabschiedet

Bockenem (kno). In den vergangenen Wochen und Monaten standen im Zuge der Jahreshauptversammlungen bei einigen Feuerwehren im Stadtgebiet auch Neuwahlen auf der Tagesordnung. Nachdem der Rat der Stadt den entsprechenden Vorschlägen zugestimmt hatte, erfolgte jetzt die Ernennung der gewählten Ortsbrandmeister und deren Stellvertreter im Rathaus.
Als Ehrenbeamte durch Bürgermeister Martin Bartölke verpflichtet wurden die Ortsbrandmeister Dirk-Wilhelm Löhr (Bönnien), Olaf Saradeth (Mahlum), Manuel Tammen (Ortshausen), Christopher Bartels (Upstedt) und Olaf Grönke (Volkersheim) sowie die stellvertretenden Ortsbrandmeister Sven Ippensen (Mahlum), Ralf Sander (Nette), Andreas Nowag (Ortshausen) und Patrik Quandt (Werder). Einen zunächst befristeten Führungsauftrag erhielten die stellvertretenden Ortsbrandmeister Christian Willers (Bönnien) und Kai Schünemann (Upstedt). Nach dem gesprochenen Diensteid wurden die Urkunden ausgehändigt.
Eine Urkunde gab es auch für Reinhard Lagershausen, allerdings eine Entlassungsurkunde. Nach 20 Jahren als Ortsbrandmeister an der Spitze der Ortsfeuerwehr Bönnien hatte er sich auf eigenen Wunsch aus der Leitung verabschiedet. Den Blauröcken in dem Ambergaudorf bleibt er aber als Schriftführer erhalten. Martin Bartölke dankte Lagershausen für das langjährige Engagement.
Der Verwaltungschef verband die Dienstverpflichtung mit dem Dank an die Ernannten, sich in verantwortlicher Position bei der Feuerwehr mit einzubringen und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass auch in Zukunft in den Ortsfeuerwehren und im Kommando eine gute Arbeit geleistet und eine gute Kameradschaft gepflegt werde. Schließlich gelte es, feuerwehrtechnisch eine Fläche von etwa 110 Quadratkilometer zu versorgen. „Da ist das Wissen um die örtlichen Gegebenheiten ein wichtiger Faktor“, sagte Bartölke.