Ortsrat will Tonkohle entschlammt haben

In diesem Areal würde eine größere Freifläche als Parkraum entstehen. (Foto: Klaube)

Umsetzung würde rund 9.500 Euro kosten /Rückwärtige Erschließung im Winkel

In Anwesenheit von gerade einmal zwei Zuhörern entwickelte der Bockenemer Ortsrat während seiner jüngsten Zusammenkunft am Dienstag eine Dynamik, bei der zeitweise wie an einem Stammtisch hin und her geredet wurde.

Insbesondere zwei Mandatsträger taten sich dabei hervor. Dabei standen an diesem Tag gar nicht einmal besonders wichtige Entscheidungen an. So ging es beispielsweise um eine Empfehlung an den Verwaltungsausschuss in der Frage zur Entschlammung der Tonkuhle, alternativ den Bau einer Zisterne für Löschwasserzwecke in diesem Bereich.
Gegen die Stimme des Ratsherrn Wolfgang Rittgarn, der sich als Feuerwehrangehöriger – wie auch die Feuerwehr generell – vorrangig für den Bau einer Zisterne aussprach, empfahlen die anderen Ortsratsmitglieder primär die Entschlammung des Gewässers, woraufhin dann geprüft werden könne, ob die Tonkuhle danach als Reservoir zur Löschwassergewinnung ausreichen würde. Wenn nicht, müsste man wohl die Zisterne bauen. Wissend, dass diese Entschlammung gegebenenfalls die Frage nach Sondermüll aufwerfen könnte, meinte man aber dennoch der Bedeutung des Tonkuhlegebiets als Naherholungszone Rechnung tragen zu müssen. Im Übrigen gäbe es dort im Sommer bereits deutliche Geruchsbelästigungen. Die Bruttokosten für eine Entschlammung nach vorherigem Ablassen des Wassers betragen nach einer vorliegenden Schätzung gut 9.500 Euro.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe von Sonnabend, 26. März.