Osterfeuer findet wie geplant statt

Anlieferung am Ostersamstag von 8.30 bis 13 Uhr, Abbrennen ab 19 Uhr

Das Osterfeuer in Bockenem kann wie geplant stattfinden. Das entschied am gestrigen Nachmittag einstimmig der Ortsrat als Träger der Veranstaltung. Bei einem gemeinsamen Ortstermin mit der Jugendfeuerwehr, die als Ausrichter auftritt, wurde sich zunächst abgesprochen. „Die größte Sorge macht mir momentan die Kälte. Ich habe Bauchschmerzen, wenn die Kinder und Jugendlichen den ganzen Tag in der Kälte stehen müssen“, erklärte Thomas Kleimann, Leiter der Jugendfeuerwehr Bockenem.
Zudem ist die Zufahrt zu dem geplanten Platz hinter der Brücke in Richtung Ortshausen nur schwer erreichbar. Matsch erschwert die Anfahrt, sodass die Anlieferung des Holz- und Baumschnittes problematisch werden könnte. Der Ortsrat hat sich bereit erklärt, mitzuhelfen, um das Brennmaterial an Ort und Stelle zu bekommen. Aufgrund der zu erwartenden Temperaturen wird dann in mehreren Schichten gearbeitet. Die Anlieferung ist am Ostersonnabend zwischen 8.30 und 13 Uhr möglich. Um 19 Uhr soll das Feuer dann angezündet werden.
„Alleine können wir nichts machen. Die Feuerwehr muss in jedem Fall mitziehen, sonst können wir nichts durchführen“, erklärte Ortsbürgermeister Siegfried Berner. Letztlich erklärte die sich dazu bereit, wenn auch möglicherweise in etwas abgespeckter Form. Wie groß der Essens- und Getränkeverkauf in diesem Jahr ausfallen wird, soll kurzfristig entschieden werden. Auch hier erklärten sich die Ortsratsmitglieder bereit, als Springer mitzuhelfen. „Heute können wir der Feuerwehr nicht nur einmal, sondern hundertmal danken, dass sie trotz der widrigen Umstände wieder hilft“, meinte Ortsratsmitglied Christa Pape nach der Entscheidung.
Nun hoffen die Beteiligten, dass es möglichst frostig bleibt. Ansonsten ist der große Matsch zu befürchten. Egal wie warm oder kalt es in der nächsten Woche nun wirklich wird, festes Schuhwerk und nicht zu gute Kleidung wird in jedem Fall empfohlen.
Möglicherweise wird das Osterfeuer in den nächsten Jahren wieder auf einen anderen Platz verlegt. Entsprechende Gespräche sollen noch in den nächsten Wochen aufgenommen werden. Dann erledigen sich vielleicht auch zumindest die Probleme mit der Anfahrt von selbst.