Peter Dreymann neuer Vorsitzender des Bockenemer UWG-Stadtverbandes

Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung wählten die Mitglieder der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG), Stadtverband Bockenem, den Rechtsanwalt Peter Dreymann zu ihrem Vorsitzenden. Ihm zur Seite stehen als stellvertretender Vorsitzender Ambrosius Gaschler, als Schriftführer Kai Bartels, als Kassenwart Karsten Treutler sowie als Beisitzer Manuela Granow, Klaus Stallmann und Dieter Zeh. Die Kasse wird von Erwin Ryll und Alfred Rachner geprüft.
Der 130 Mitglieder starke Stadtverband sprach sich für den Erhalt des Stadtbades auf Dauer aus. In diesem Punkt wiesen Fraktionsvorsitzender Klaus Stallmann und vom stellvertretenden Bürgermeister Dieter Zeh darauf hin, dass der Investitionsstau im Stadtbad längst hätte abgebaut werden müssen. Seit Jahren gebe es einen Plan dafür. Ferner habe die UWG vorgeschlagen, den Buchholzmarkt in zwei Bauabschnitten zu sanieren. Der Flickenteppich sei nicht akzeptabel. Zu den Hansetagen 2011 sollte der Besucher einen guten Eindruck von Bockenem bekommen. Eine ständige Reparatur sei auf Dauer gesehen eine teurere Angelegenheit.
Der Fachärztemangel sei immer noch ein großes Problem in Bockenem, hieß es weiter. Von sechs interessierten Fachärzten, die eine Zweitpraxis errichten wollten, sei nur noch einer übrig geblieben. Seitens der UWG sei man nach wie vor der Meinung, dass das ehemalige Realschulgebäude dafür hervorragend geeignet sei. Leider habe man die Interessenten nicht durch das Gebäude geführt. Ein runder Tisch mit allen drei Fraktionen wäre hier sicherlich von Vorteil gewesen.
Angekündigt wurde, dass sich der neue Vorstand auch für eine Verbindungsstraße von der Schlewecker Straße zum Industriegebiet Nord einsetzen werde, zumal es dort ausreichend Baugelände gebe. Zudem spreche man sich für den Erhalt des Schulzentrums aus. Vielleicht bestehe ja doch noch die Möglichkeit einer Kooperativen Gesamtschule in Bockenem. Eine Fünfzügigkeit sei ohne weiteres möglich, zumal es immer wieder Anfragen aus Rhüden und Lutter gebe.
„Die Bockenemer UWG wird auch in Zukunft darauf achten, das sparsam mit dem Steuergeld der Bürger umgegangen wird“, sagte ein Vorstandssprecher. Darum fordere man, das Zuschussanträge für die Sanierung der Altstadt, für das Karl-Binder-Stadion und für die Kindergärten gestellt werden. Auch das Problem der Laubentsorgung von städtischen Bäumen bedürfe einer endgültigen Lösung. Nach Ansicht der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) seien dringend Sprech­tage des Job-Centers, der Arbeitsagentur und der AOK in Bockenem erforderlich. Auch das An- und Abmelden von Pkw müsste im Rathaus möglich sein.