Schulsanitäter erhalten Zertifikate

Martha Widmann-Cast (links) und Schulleiterin Dagmar Pallinger (rechts) mit den frisch gebackenen Sanitätshelfer(inne)n im Schulsanitätsdienst der Oberschule Bockenem.

Seit zehn Jahren erfolgreiche Ausbildung an Oberschule Bockenem

Bockenem (kno). Nicht mehr wegzudenken aus dem Angebot der Oberschule Bockenem ist die Schulsanitäterausbildung. Anlässlich des Schulfestes im Jahr 2002 wurde sie ins Leben gerufen und kann damit in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiern. Etwa 100 Schulsanitäter dürften in den vergangenen zehn Jahren schon ausgebildet worden sein. Als verlässlicher Partner dafür – und übrigens auch für die Erste-Hilfe-Kurse, die seit 1996 laufen – haben sich die „Malteser“ aus Hildesheim erwiesen. „Den Ausbildern gilt unser großer Dank“, betont Martha Widmann-Cast. Sozusagen als „Gesundheitsbeauftragte“ ist die Pädagogin für diesen Bereich zuständig. Sie freut sich über das große Engagement auf beiden Seiten. Für eine komplette Ausbildung zum Sanitätshelfer müssen immerhin zwei komplette Wochenenden „geopfert“ werden. Offen steht das Angebot allen Schülerinnen und Schülern – gleich ob Hauptschul- oder Realschulzweig – ab der achten Klasse.
Den letzten Lehrgang haben insgesamt 13 Jugendliche erfolgreich absolviert. Die frisch gebackenen Schulsanitäter konnten jetzt ihre Zertifikate in Empfang nehmen. Damit sind in der Einrichtung nun insgesamt 15 ausgebildete „Retter“ im Dienst. Über Schulhandys stehen sie mit dem Sekretariat in Verbindung und können so stets schnell den Ort des Geschehens erreichen. Fortbildungen stehen ebenfalls auf dem Plan.
„Die Oberschule Bockenem möchte den Schülern Gelegenheit geben, in viele Bereiche hineinzuschnuppern“, so Martha Widmann-Cast weiter. Eines der wesentlichen Ziele dabei sei es, dass die Jugendlichen Verantwortung übernehmen. Und Schulleiterin Dagmar Pallinger ergänzt: „Die erfolgreiche Teilnahme findet natürlich in der Bewertung des Sozialverhaltens ebenso Berücksichtigung wie im Berufswegplaner. Für die spätere Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz kann das nur von Vorteil sein.“