Schwimmen lernen in 14 Tagen

14 Tage lang lernen 15 Jungen und Mädchen während der Schulferien das Schwimmen. Neben einigen Bockenemer Kindern sind auch viele Auswärtige dabei.

Vor allem auswärtige Kinder nutzen das Angebot der DLRG Bockenem

von daniel hinz

Bockenem. Die meisten Kinder in Bockenem können schwimmen. Dafür sorgen spätestens die Grundschulen, die das örtliche Stadtbad im Sommer immer wieder nutzen. In anderen Ortschaften sieht es teilweise etwas anders aus. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass beim Ferien-Schwimmkurs der DLRG Bockenem viele auswärtige Kinder mit dabei sind. Neben einigen Bockenemern kommen sie zum Beispiel aus Seesen oder Hahausen. Aber selbst aus dem rund 30 Kilometer entfernten Alfeld ist ein Kind zwei Wochen lang jeden Morgen angereist, um das lebenswichtige Schwimmen zu erlernen.
15 Kinder in zwei Kursen sind in diesem Jahr mit dabei. „Das Ziel ist es, dass nach den zwei Wochen alle ihr Seepferdchen bekommen“, berichtet Kursleiterin Karin Bode. Sie wisse aber, dass das wohl nicht klappen werde. Denn die Zeit ist bei einer Stunde am Tag knapp bemessen. Zunächst einmal steht eine Wassergewöhnung an. „Die kleinen Pools in den Gärten machen vieles kaputt“, wiederholt Bode Jahr für Jahr. In dem niedrigen Wasser ist Schwimmen nicht unbedingt notwendig. Da ist es dann schon etwas anderes, wenn das Nass plötzlich fast bis zum Kopf oder sogar darüber hinausgeht. Den Kopf unter das Wasser zu halten, ist für alle erst einmal eine ziemliche Überwindung. Aber es ist wichtig. Denn selbst, wenn das Schwimmen irgendwann klappt, kann man bei einer größeren Welle schon einmal unter Wasser landen. Damit die Jungen und Mädchen dann nicht in Panik geraten, müssen sie sich daran gewöhnen.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 26. Juli 2016