„Stärke liegt in der Gemeinschaft“

Landrat Olaf Levonen bedankt sich bei den Männern und Frauen für ihren uneigennützigen Einsatz. (Foto: Vollmer)

Flüchtlingsarbeit: Landrat Olaf Levonen bedankt sich bei 200 Männern und Frauen / Bockenemer dabei

Um sich bei allen Menschen, die sich in der Flüchtlingsarbeit auf vielfältige Weise eingebracht haben, persönlich zu bedanken, hätte der Landkreis eine riesige Halle mieten müssen.

Schließlich waren in den vergangenen Monaten über 2.000 Männer und Frauen zur Stelle, als es darum ging, die Flüchtlinge nach ihrer Ankunft im Landkreis Hildesheim zu unterstützen.
200 ehrenamtliche Helfer, die stellvertretend für ihre Gemeinde ausgewählt wurden, waren nun auf Einladung des Landkreises in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Groß Düngen zu Gast. „Die Ausrichtung der Danke-Aktion war eine meiner ersten Amtshandlungen“, erklärte Landrat Olaf Levonen. Es sei aber aus logistischen Gründen unmöglich gewesen, alle Helfer einzuladen. „Während der vergangenen 14 Monate haben wir alle gelebte Geschichte erfahren“, betonte der Landrat.
Olaf Levonen stellte die Männer und Frauen in den Mittelpunkt, die uneigennützig zur Stelle waren, um zu helfen. Er brachte noch einmal die Fernsehbilder in den Sinn der Gäste, die erste Vorboten der großen Flüchtlingsströme gewesen waren. „Riesige Menschengruppen bewegten sich auf Deutschland zu“, sagte der Landrat. 100.000 Männer und Frauen seien nach Niedersachsen geflohen, weil sie in ihren Herkunftsländern um ihr Leben fürchten mussten. Levonen erinnerte daran, dass staatliche Stellen überfordert gewesen seien. Dazu kam eine Phase der Entscheidungslosigkeit bei manch einer Behörde. Von Bund und Ländern sei nicht viel zu erwarten gewesen. „Die Menschen kamen aber“, so der Landrat. Es ging darum, binnen kurzer Zeit vor Ort für Verpflegung und Unterkunft zu sorgen.

Den Rest des Artikels finden Sie in der Ausgabe vom 9. Dezember im Beobachter.