Stolzer „Löschzwergenpapa“

Die Schlewecker „Löschzwerge“ feierten am Sonnabend ihren 5. Geburtstag.

Ralf Lichter freut sich über das fünfjährige Bestehen der Schlewecker Kinderfeuerwehr

„Löschzwergenpapa“ Ralf Lichter ist stolz.

 Stolz darauf, dass seine Idee einer Kinderfeuerwehr in Schlewecke seit inzwischen fünf Jahren so gut umgesetzt wird. Die Gründung im Jahr 2011 geht maßgeblich auf seine Initiative zurück. Das fünfjährige Bestehen wurde am vergangenen Sonnabend mit einem kleinen Fest gefeiert. Nach einem Ausflug zum Baumwipfelpfad nach Bad Harzburg ging es zum Spielplatz im Ort. Dort konnten sich die Kinder noch einmal richtig austoben oder an einer Kuchentafel beziehungsweise am Grill ihren Hunger stillen.
Dort wurde zunächst einmal Melanie Arndt-Rohmann und Iris Fabian gedankt, die in all den fünf Jahren die Kinder betreut haben. Erfreut ist Lichter auch, dass die Zahl der Nachwuchs-Feuerwehrleute in den fünf Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Mit elf Jungen und Mädchen ging es los, inzwischen sind es 17. Insgesamt haben 29 Kinder die Gruppe durchlaufen. „Einige haben danach natürlich aufgehört. Fünf sind aber inzwischen in die Jugendfeuerwehr übergetreten“, freut sich Lichter.
Das freut natürlich auch Ortsbürgermeister Matthias Rohmann, der allen Beteiligten für die gute Idee und deren Umsetzung dankte. Doch auch die beiden Betreuerinnen hatten zu danken und zwar allen aktiven Feuerwehrleuten, die oftmals mit Rat und Tat zur Seite stehen. Als Geburtstagsgeschenk gab es für die „Löschzwerge“ einen Rettungsrucksack.

In fünf Jahren schon
viel unternommen

In den fünf Jahren hat die Gruppe bereits viel unternommen. Die Dienste, die einmal im Monat stattfinden, führten die jüngsten Feuerwehrleute unter anderem in die Feuerwehrtechnische Zentrale nach Groß Düngen, zum Flughafen nach Hannover oder zur Hubschrauberstaffel der Polizei Hannover. Es gab aber auch schon einen schönen Tag im Freizeitpark Sottrum. Ansonsten erlernen die Kinder das „Handwerkszeug“ eines Feuerwehrmannes: Erste Hilfe, Funkverkehr, Notrufe absetzen.
„Die Kinder sind sehr aktiv, die Dienstbeteiligung wirklich gut“, freuen sich alle Beteiligten. Und wenn das so bleibt, dann brauchen sich die Schlewecker über den Fortbestand ihrer Jugendwehr (im Verbund mit Volkersheim und Werder) und auch den Einsatzkräften keine Sorgen zu machen.