Tiere und Pflanzen des Waldes unter die Lupe genommen

Die Waldkunstgruppe präsentierte hübsche Kunstwerke aus Blättern und Blüten. (Foto: Vollmer)

Erste Waldprojektwoche der Grundschule Bornum stieß auf große Begeisterung bei kleinen Naturforschern

Bornum (vo). Bei der ersten Waldprojektwoche der Grundschule Bornum waren die 95 Schüler mit großer Begeisterung bei der Sache. Kein Wunder, schließlich gab es an allen Ecken und Enden viele neue Dinge zu entdecken.
Besonders von der Fauna und Flora waren die Jungen und Mädchen fasziniert. So nahmen die kleinen Entdecker zum Beispiel Tiere und Pflanzen ganz genau unter die Lupe. Als Besonderheit wurden vor dem Start gemischte Gruppen aus allen vier Jahrgängen gebildet.
Der Tag begann für die zwölfköpfigen Teams mit dem gemeinsamen Singen eines Waldliedes in der Schule. Dann zogen die Teams los in Richtung Bornumer Forst. An einer Station drehte sich alles um Waldtiere. Dazu zählte insbesondere die Spurensuche. Ebenso erfuhren die Jungen und Mädchen, welche Lebewesen in der Moos-, Strauch- oder Baumschicht zu Hause sind. Selbstverständlich gehörte auch die Suche nach Kleintieren mit dazu. Für besondere Spannung sorgten die Momente, wo zum Beispiel kleine Mäuse durch das Unterholz huschten. Mit Blick auf die Waldpflanzen bekamen die Grundschüler unter anderem die Aufgabe, einen Baum mit verbundenen Augen zu fühlen. Später musste er wiedererkannt werden. Für Unterhaltung sorgte ein Wildkräuter-Memory.
Viele Neuigkeiten hatten auch die Bodenforscher zu erzählen, die sich unter anderem mit einer Bodenleiter beschäftigten. In vier Abschnitten wird von ihnen erklärt, was mit dem Laub im Laufe der Zeit passiert. Ausgerüstet mit speziellen Becherlupen schauten sich Annika, Sönke oder Patrice die Blätter ganz genau an. Kreativität war in der Waldkunstgruppe gefragt. So bekamen die Grundschüler zum Beispiel als Aufgabe, eine Zwergenlandschaft oder Türme aus Stöcken zu bauen. Die Gestaltung von Baumgesichtern war ebenfalls für viele eine feine Sache.
Zum Abschluss der Woche stand eine große Waldrallye mit dem Lösen von Aufgaben auf dem Programm. Der Abschluss fand dann am Spielplatz in der Nähe des CdN-Clubhauses statt. Bei den Kindern kam die Schulwoche unter freiem Himmel sehr gut an. „Wir haben auch gelernt, welche Pflanzen gefährlich sind. Dazu zählt zum Beispiel die Tollkirsche“, berichtet Annika Ackenhausen. Amelie Grube freute sich, dass an den Tagen gemischte Gruppen unterwegs waren. „Ganz wichtig ist natürlich auch der Naturschutz“, fügte Sönke Oskar Droska hinzu.
Aus den verschiedenen Projekten wurden auch Dinge mitgebracht, die in der Schule präsentiert werden. Außerdem wird es eine von den Schülern gestaltete Projektzeitung geben. Im Vorfeld der Projekttage nahmen die Pädagogen und beteiligten Eltern an einer Fortbildung mit der Waldpädagogin Simone Flohr teil.