Über Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

Vorsorge wird von den meisten Menschen als finanzielle Vorsorge verstanden. Die Frage der persönlichen Vorsorge für den Eintritt einer Situation, sei es durch Unfall, Krankheit oder Alter, in der man nicht mehr in der Lage ist, eigene Entscheidungen zu treffen, wird meist verdrängt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Wenn keine entsprechende Vorsorge für die persönlichen Belange getroffen ist, wird im Bedarfsfall das Betreuungsgericht eine Betreuungsperson zur gesetzlichen Vertretung bestellen. Durch eine Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung ist es möglich, selbst zu bestimmen, welche Person des Vertrauens diese Aufgabe wahrnehmen soll.
Im Rahmen einer Informationsveranstaltung der „Machmits“ wird neben allgemeinen Informationen besonders auf solche Fragen eingegangen wie „Wann muss ein Betreuer bestellt werden? Was ist der Unterschied zwischen einer Vorsorgevollmacht und einer Betreuungsverfügung? Ist es notwendig, eine Vorsorgevollmacht notariell beurkunden zu lassen und wo kann sie hinterlegt werden?“.
Die nächste Informationsveranstaltung findet am Dienstag, 14. Februar, um 18.30 Uhr in der Kreisverwaltung Hildesheim, Bischof-Janssen-Straße 31, kleiner Sitzungssaal, statt (Eingang B, Sitzungssäle). Um Anmeldungen wird unter der Telefonnummer (05121) 309-4292 (Holger Meyer) gebeten.