Unfall auf der B243 – 28-jähriger Bockenemer stirbt

Der 28 Jahre alte Fahrer aus Bockenem war auf der Stelle tot. Sein Seat Cordoba war auf der B243 in Höhe Bönnien mit hohem Tempo frontal gegen einen Baum geprallt. (Foto: Vollmer)

Mann fährt frontal gegen Baum / An derselben Stelle gab es bereits im vergangenen Jahr einen tödlichen Unfall

Am späten Mittwochabend ist auf der Bundesstraße 243 ein 28 Jahre alter Mann bei einem Verkehrsunfall getötet worden. Der Bockenemer war gegen 22.35 Uhr auf der Bundesstraße 243 bei Bönnien aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Sein Seat Cordoba prallte scheinbar ungebremst frontal gegen einen Straßenbaum. Für den Bockenemer kam jede Hilfe zu spät. Er war auf der Stelle tot.

Für die Polizeibeamten steht fest, dass der Fahrer mit einem hohen Tempo in Richtung Nette unterwegs war. „140 Stundenkilometer und mehr sind nicht ausgeschlossen“, meinte ein Beamter an der Unfallstelle. Den Rettern bot sich an der B 243 ein schreckliches Bild. Der Motorblock lag etwa 20 Meter von dem Auto entfernt, von dem nur noch ein Haufen Metall übrig geblieben war. Bereits im vergangenen Jahr verlor genau an der Stelle eine 41 Jahre alte Frau ihr Leben. Auch ihr Fahrzeug war aus ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und gegen den Baum geprallt. Ein geschmiedetes Kreuz erinnert seitdem am Straßenrand an den Tag im April 2013.
17 Feuerwehrleute aus Bockenem, die wenige Minuten später an der Unfallstelle am Ortseingang von Bönnien eintrafen, mussten den Leichnam des Mannes mit schwerem Gerät aus dem Wrack schneiden. Sie werden den Einsatz in nächster Zeit noch ausführlich besprechen und aufarbeiten. „Es war nicht zuletzt auch eine hohe psychische Belastung, den Körper aus den Wagen zu holen“, berichtet Einsatzleiter Thomas Kleimann.

Vier Verkehrstote
in zehn Tagen

Die Bundesstraße blieb für die Unfallaufnahme bis 2 Uhr in der Nacht voll gesperrt. Der Verkehr wurde über Hary und Störy umgeleitet. Die Polizei gibt den Schaden an dem 15 Jahre alten Fahrzeug mit 2000 Euro an. Im Landkreis Hildesheim häufen sich in dieser Zeit die Unfälle mit tödlichem Ausgang. Binnen zehn Tagen starben vier Menschen auf den Straßen.