Ungar war fast 70 „Sachen“ zu schnell

Bockenem/Hildesheim (bo). Die beiden Messbeamten der Hildesheimer Polizei, Heinz Nienstedt und Michael Heisecke, staunten am vergangenen Donnerstag nicht schlecht, als sie auf der Autobahn 7, Fahrtrichtung Süd (Höhe Sillium), von einem Ford überholt wurden, der im Bereich der dortigen Tempo-80-Zone viel zu schnell unterwegs war.
Die erfahrenen Beamten, die in einem mit Geschwindigkeitsmessgerät ausgestatteten Zivilfahrzeug unterwegs waren, nahmen die Verfolgung auf. Während der Fahrt, die bis Rhüden ging, überschritt der Ford-Fahrer ständig die zugelassene Höchstgeschwindigkeit. Außerdem nötigte er andere Fahrzeugführer, darunter ein Fahrzeug einer Fahrschule, durch viel zu dichtes Auffahren, die Fahrspur zu wechseln. Das Messgerät zeigte zwischenzeitlich 149 km/h als höchstes Tempo an. Somit hatte der 38-jährige Fahrer, der aus Ungarn stammt, die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 69 km/h überschritten. Nach Abzug der Toleranzen blieben immer noch 141 km/h übrig.
Der Mann musste daraufhin 900 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen, die er noch an Ort und Stelle bezahlte. Anschließend konnte er seine Fahrt fortsetzen.