Ungewöhnliche Töne im Rathaus

Die siebenköpfige Gruppe „Gorniza“ aus der russischen Schwarzmeerstadt Gelendjik war am vergangenen Freitagabend im Bockenemer Rathaus zu Gast. Sie präsentierte authentische russische Musik und die dazugehörigen Trachten.

Russische Gruppe „Gorniza“ begeistert das Bockenemer Publikum

Das waren einmal ganz ungewöhnte Klänge im großen Sitzungssaal des Bockenemer Rathauses: „Da wo sonst die Ratsherren um die Zukunft Bockenems streiten, gibt es heute Kultur“, begrüßte Claus-Ulrich Heinke die 50 Besucher, die zum Konzert der russischen Gruppe „Gorniza“ aus der Schwarzmeerstadt Gelendjik gekommen waren. Das passe auch, schließlich solle die Kultur einen wichtigen Baustein bei der Entwicklung des Ambergaus bilden. Erst zum zweiten Mal gab es solch eine Veranstaltung im Rathaus.
Heinke war es auch, der die Zuhörer durch das Programm führte. Zu Beginn gab es zunächst einige russische Weihnachtslieder zu hören. „Das orthodoxe Weihnachtsfest ist schließlich noch nicht lange her. Am 7. Januar haben wir gemeinsam gefeiert“, erklärte Heinke. Die sieben Musiker zeigten nun musikalisch, wie weihnachtliches Brauchtum im ländlichen Russland abläuft. Im zweiten Teil gab es verschiedene russische Volkslieder zu hören, bevor es in die Pause ging.
Hochzeitsbrauchtum stand als nächstes auf dem Programm und dabei wurde auch mehrmals das Publikum mit einbezogen. Im letzten Teil ging es um die Kosaken und insbesondere deren Abschiede von ihren Liebsten. Verabschieden musste sich anschließend auch das Publikum von den Musikern. Natürlich nicht ohne kräftigen Applaus und eine Zugabe.



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