Unterschiedliche Reaktionen auf „SuedLink“-Planung

Diese Führung sehen die Planungen vor. (Foto: TenneT)

Während Seesens Bürgermeister Erik Homann gelassen reagiert, fühlt sich sein Bockenemer Pendant veräppelt

Riesenärger auf der einen Seite – kein Jubel, aber auch keine großen Proteste auf der anderen Seite.

Während Bockenems Bürgermeister Rainer Block mit der Entscheidung TenneTs, die Stromtrasse „SuedLink“ von Wilster (Schleswig-Holstein) ins bayerische Gafenrheinfeld östlich an Hannover vorbeizuführen und damit quer durch den Ambergau, überhaupt nicht einverstanden ist, äußert sich Seesens Stadtoberhaupt Erik Homann deutlich gemäßigter.
„SuedLink“ soll Strom vor allem aus den Windkraftanlagen im Norden nach Süddeutschland bringen. Die Höchstspannungsleitung ist das Rückgrat der Energiewende. Bereits im Jahr 2014 legte der Netzbetreiber TenneT einen Vorschlag vor. Dieser wurde von der Bundesnetzagentur, die letztlich für die Genehmigung verantwortlich ist, jedoch stark kritisiert und verworfen. Bei diesem Vorschlag sollte die Trasse noch als Freileitung und westlich um Hannover herumgeführt werden.

Doch es kam anders. Was genau geplant ist, lesen Sie in der gedruckten Ausgabe des „Beobachter" vom 11. März 2017.