Weniger Unfälle, mehr Tote

Es bleibt dabei: Auch in Zukunft müssen sich die Verkehrsteilnehmer auf regelmäßige Kontrollen im gesamten Bereich des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth einstellen. „Die Kontrolltätigkeit ist seit 2014 immer weiter ausgebaut worden. Wir haben den Blick auf die gesamte Fläche“, berichtet der Leiter des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth, Uwe Semper, bei der Vorstellung der Unfallstatistik für das abgelaufene Jahr. Allein 1.200 Verstöße wegen einer zu hohen Geschwindigkeit haben die Beamten aufgenommen (Foto: ARCHIFOTO)

Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth stellt Verkehrsunfallstatistik für 2016 vor

Es bleibt dabei: Auch in Zukunft müssen sich die Verkehrsteilnehmer auf regelmäßige Kontrollen im gesamten Bereich des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth einstellen. „Die Kontrolltätigkeit ist seit 2014 immer weiter ausgebaut worden. Wir haben den Blick auf die gesamte Fläche“, berichtet der Leiter des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth, Uwe Semper, bei der Vorstellung der Unfallstatistik für das abgelaufene Jahr.
Allein 1.200 Verstöße wegen einer zu hohen Geschwindigkeit haben die Beamten aufgenommen. Der Aufwärtstrend hält weiter an. Gegenüber dem Vorjahr dokumentierten die Beamten fast 300 Fälle mehr. Insgesamt wurden sechs Fahrverbote verhängt. Die massiven Kontrollen seien nicht zuletzt ein adäquates Mittel, um der Unfallursache Nummer eins entgegenzutreten. „Eine überhöhte Geschwindigkeit steht weiter ganz oben auf der Liste“, ergänzt der Leiter des Einsatz- und Streifendienstes, Lutz Ike, der die Zahlen für die ersten beiden Monate des laufenden Jahres als alarmierend bezeichnete. In der kurzen Zeit wurden bereits 386 Geschwindigkeitsverstöße geahndet. Sechs Fahrer müssen eine Zeit lang auf ihren Führerschein verzichten. Bei den Kontrollen finden grundsätzlich ganzheitliche Überprüfungen des Fahrers und Fahrzeugs statt. So besteht auch die Option, andere Straftaten aufzudecken.
Die Polizei meldet für 2016 einen Rückgang der Unfälle auf 1.074 (2015: 1.093). Ebenso sei die Zahl der Schwerverletzten um fünf auf 45 gesunken. Dagegen haben sich die Verkehrstoten von vier auf acht verdoppelt.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Print-Ausgabe vom 29. März 2017.