Windräder zwischen Bockenem und Bornum? – nicht mit der UWG

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung deutlich Stellung bezogen / Vorsitzender Peter Dreymann im Amt bestätigt

Bockenem (bo). Zahlreiche Mitglieder der UWG (Unabhängige Wähler Gemeinschaft) Bockenem trafen jetzt zur Jahreshauptversammlung zusammen. Vorsitzender Peter Dreymann informierte die Versammlung über die Aktivitäten und ließ natürlich die Kommunalwahlen 2011 Revue passieren. In den Gemeinden Schlewecke, Nette, Bönnien und Königsdahlum sowie im Rat der Stadt Bockenem seien UWG-Mitglieder vertreten. Im Zuge der anstehenden Neuwahlen wurde Peter Dreymann einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt. Ebenfalls einstimmig fiel das Votum für Kassenwart Kai Bartels und Schriftführerin Sandra Ehlers aus. Die Versammlung wählte Jürgen Kiehne als Pressewart.
Des Weiteren beschäftigten sich die UWG-Mitglieder unter anderem mit dem möglichen Standort von Windkraftanlagen zwischen Bockenem und Bornum. Hier war man sich einig, dass die Ratsmitglieder der UWG nicht für den Bau solcher weiteren Anlagen stimmen sollen. Der Ambergau sei bereits mit diversen Anlagen für erneuerbare Energien sehr gut aufgestellt. Hierzu zählten die drei Biogasanlagen, die Windräder bei Ilde sowie ein bestehendes und ein in Königsdahlum entstehendes Wasserkraftwerk. Darüber hinaus werde die 380-kV-Stromtrasse mit ihren enorm hohen Masten einen weiteren Einschnitt in die Natur des Ambergau mit sich bringen.
Die Mandatsträger der UWG versicherten abschließend, dass sie sich konsequent „gegen die optische Verschandelung des Ambergau“ einsetzen würden.