Zufriedenheit beim Verein für Heimatkunde

Das Bockenemer Turmuhrenmuseum plant längerfristig den Aufbau einer Uhrmacherwerkstatt.

Positive Jahresbilanz gezogen / Viele Veranstaltungen, aber weniger Besucher im Museum

Mit 116 Mitgliedern, einer großen Zahl von Aktivitäten und einem soliden Kassenbestand kann der Verein für Heimatkunde im Ambergau zuversichtlich in die Zukunft bli-cken. Vorträge über die ehemalige Bockenemer Druckerei Rehmann und über das Oberharzer Wasserregal, die Besichtigung des Stadtarchivs Hildesheim, eine Diskussion mit dem Bürgermeister, drei Exkursionen nach Potsdam, nach Magdeburg und zum Kräuterpark in Altenau, Wanderungen in Ortshausen und im Bereich Rhüden, zwei Singabende im Frühjahr und im Herbst und die Teilnahme am historischen Käsebrotessen in Rhüden bestimmten den Verlauf des Jahres 2012.
Das sei insgesamt eine positive Bilanz, wie der stellvertretende Vorsitzende Nils Oelhoff auf der kürzlich im Hotel Kolle stattgefundenen Jahreshauptversammlung feststellte. In Vertretung der Vorsitzenden leitete er diese Zusammenkunft, zu der 23 Mitglieder erschienen waren.
Ein positives Fazit zeichnete in seinem Bericht auch Museumsleiter Jörg-Dieter Besch. Zwar verzeichne man gegenüber 2011 ein deutliches Minus von 689 Besuchern. Dennoch fanden im letzten Jahr 1367 Personen in das Museum, darunter 145 Kinder. Die Resonanz bei den Schulen sei zurückgegangen, denn 2012 kamen lediglich zwei Klassen. Geöffnet hatte man an 150 Tagen.

Näheres erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Seesener Beobachters.