Zweiter Schnuppenrock war ein voller Erfolg

 
Cheforganisator und Moderator Dennis Bruns bei der Eröffnungsmoderation des zweiten Schnuppenrocks.

Für den Verein „Regenbogen“ in Hildesheim konnten insgesamt 1677 Euro gesammelt werden / Organisatoren sind rundum zufrieden

Volkersheim (dh). Zweimal ausverkauft, meldete das Organisationsteam vom zweiten Schnuppenrock. Zweimal 120 Besucher für einen guten Zweck. Für diesen spendeten die Gäste dann auch kräftig. Insgesamt 1.677 Euro kamen am Ende zusammen. Unterstützt wird in diesem Jahr der Verein „Regenbogen“ aus Hildesheim. Er unterstützt Familien mit krebskranken Kindern.
Begonnen hatte der Abend mit der Gruppe um Cheforganisator Dennis Bruns. Weitere Bandmitglieder waren Anja Fricke (Sängerin), Lennart Hübner (Gitarre) und Sven Voss (Bass). Sie spielten Akustik-Songs, also alles ohne elektrische Unterstützung. Am Ende der gut einstündigen Darbietung verlangten die Zuschauer Zugaben, welche natürlich gerne gegeben wurde.
Doch nicht nur musikalisch gab es einiges geboten. Denn der Schnuppenrock ist kein normales Konzert. In der circa einstündigen Pause wurden die Gäste mit einem hervorragenden Essen versorgt. Nachdem alle Mägen vollgeschlagen waren, ging es mit dem zweiten musikalischen Teil weiter. Diesmal trat „Secret Recipe“ auf, eine Gruppe, sie sich zum ersten Schnuppenrock im vergangenen Jahr zusammengefunden hatte. Hier ging es etwas rockiger zur Sache, doch das Publikum war nicht minder begeistert. Bemerkenswert, dass Sängerin Katharina Gottschalk trotz schwerer Erkältung ihren Part durchhielt. Nach der Live-Musik konnten sich die Gäste bei einer Disko bis in die frühen Morgenstunden selbst betätigen und das Tanzbein schwingen.
Die Organisatoren waren am Ende rundum zufrieden: „Am Anfang ist immer etwa Verunsicherung dabei, ob auch alle zufrieden gestellt werden können. Doch es klappte alles, die Musiker hatten Spaß, das Publikum hatte Spaß und auch die Spendensumme kann sich sehen lassen“, sagte Bruns nach den zwei Vorstellungen. Wobei eine Kleinigkeit dann doch schieflief. Beim ersten Konzert wollte die Flöte, die bei einem Stück eingesetzt wurde, partout keinen Ton von sich geben. Des Rätsels Lösung: Der Pfeifenreiniger steckte noch. Doch gerade diese kleinen Pannen machen den Charme der Veranstaltung aus. Es geht alles sehr familiär zu. Dazu passt es, dass das Publikum sehr gemischt war, von Jugendlich bis über 80 Jahre war jede Altersgruppe vertreten. Die weiteste Anreise hatten dabei drei Gäste aus Freiburg.
Die Organisatoren dankten den Firmen Detlev Breitenstein, Frechdachs in Rhüden und dem Gasthaus Linne für die Bereitstellung des großen Saals. „Fast zwei Wochen haben wir hier mit Auf- und Abbau verbracht. Da wächst man schon etwas zusammen. Wir wurden hier wieder sehr gut betreut.“
Auf die nächste Ausgabe des Schnuppenrocks muss nun jedoch etwas gewartet werden. „Wir brauchen erst einmal etwas Pause. Die ganzen Vorbereitungen dauern sehr lange und besonders die letzten ein bis zwei Wochen sind immer recht stressig. Da wir das alles in der Freizeit und ehrenamtlich machen, ist es schwer, so etwas jedes Jahr auf die Beine zu stellen“, blickt Dennis Bruns voraus. Angedacht, aber noch nicht sicher, ist eine Light-Version auf dem Außengelände des Gasthauses, ohne Bühne und großes Essen. Ganz ohne geht es scheinbar also doch nicht.