Der erste Titel ist eingefahren

Eintracht Braunschweig wird Mannschaft des Jahres in ihrer Heimatstadt / Montag in Berlin

Keine Überraschung war die Wahl zur Mannschaft des Jahres in Braunschweig:  Die Fußball-Mannschaft der Eintracht konnte ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Auch den Sportler des Jahres stellen die Fußballer. Deniz Dogan konnte die meisten Stimmen auf sich vereinigen.
Die ersten beiden Titel konnten die Braunschweiger also bereits einfahren. Sicherlich noch um einiges wichtiger wäre ihnen die Zweitligameisterschaft. Und da könnte am kommenden Montag eine Vorentscheidung fallen. Für die Mannschaft um Trainer Torsten Lieberknecht geht es dann zum absoluten Topspiel nach Berlin. Im Olympiastadion wartet Spitzenreiter Hertha. Sollten die Braunschweiger dort verlieren, hätten sie bereits vier Punkte Rückstand auf den aktuellen Spitzenreiter. Bei einem Sieg könnte man selbst den Platz ganz oben in der Tabelle erobern.
Doch selbst eine Pleite in Berlin dürfte zu verschmerzen sein. Der Aufstieg ins Oberhaus des deutschen Fußballs dürfte der Eintracht nicht mehr zu nehmen sein. Auch wenn das natürlich keiner der Verantwortlichen sagen möchte. Doch sieben Spieltage vor Schluss sind es weiterhin zwölf Punkt Vorsprung auf Relegationsplatz drei. Einer mehr auf den vierten Platz. Zehn Punkte braucht Braunschweig also noch, dann ist der Aufstieg in die erste Liga perfekt.

Würdiger Rahmen für das Topspiel der Liga


Das Restprogramm ist bis auf das „Knallerspiel“ bei Hertha BSC als vermeintlich einfach zu bezeichnen. Die Drei Siege und ein Unentschieden sollten als durchaus möglich sein, auch wenn es nach der Winterpause nicht immer ganz rund lief. In Berlin werden über 8000 Fans aus Braunschweig ihre Mannschaft unterstützen. Insgesamt wurden bereits über 40.000 Karten verkauft. Ein würdiger Rahmen für das Topspiel der zweiten Bundesliga.
Das Restprogramm der vier Mannschaften, die noch ernsthaft um die zwei Aufstiegs- bezeihunsgweise den Relegationsplatz kämpfen, sieht folgenderweise aus.

Hertha BSC (1. Platz, 59 Punkte, 52:21 Tore):
28. Spieltag: Eintracht Braunschweig (H);
29. Spieltag: FC Ingolstadt (a);
30. Spieltag: SV Sandhausen (H);
31. Spieltag: FC St. Pauli (a);
32. Spieltag: Erzgebirge Aue (H);
33. Spieltag: 1. FC Köln (a);
34. Spieltag: Energie Cottbus (H);

Eintracht Braunschweig (2. Platz, 58 Punkte, 44:22 Tore):
28. Spieltag: Hertha BSC (a);
29. Spieltag: SV Sandhausen (a);
30. Spieltag: Erzgebirge Aue (H);
31. Spieltag: FC Ingolstadt (a);
32. Spieltag: Energie Cottbus (H);
33. Spieltag: FC St. Pauli (a);
34. Spieltag: FSV Frankfurt (H);

1. FC Köln (3. Platz, 466 Punkte, 35:24 Tore):

28. Spieltag: Kaiserslautern (a);
29. Spieltag: VfR Aalen (H);
30. Spieltag: MSV Duisburg (a);
31. Spieltag: München 1860 (H);
32. Spieltag: VfL Bochum (a);
33. Spieltag: Hertha BSC (H);
34. Spieltag: FC Ingolstadt (a);

1. FC Kaiserslautern (4. Platz, 45 Punkte, 38:24 Tore):
28. Spieltag: 1. FC Köln (H);
29. Spieltag: Erzgebirge Aue (a);
30. Spieltag: SC Paderborn (H);
31. Spieltag: Energie Cottbus (a);
32. Spieltag: FSV Frankfurt (H);
33. Spieltag: Regensburg (a);
34. Spieltag: FC St. Pauli (H).