SV Bockenem siegt mit 4:0

Bockenem (dh). Mit einem 4:0 beim VfB Bodenburg II hat der SV Bockenem 2007 einen er­folg­reichen Saisonausklang gefeiert. Die Bockenemer Meistermannschaft hatte zu Beginn ein paar Probleme mit dem Gegner, der die erste Chance hatte. Torwart Rainer Kelle konnte aber parieren und nach und nach erspielten sich die Gäste ein Übergewicht und hätten in Führung gehen müssen. Gleich reihenweise wurden gute Gelegenheiten ausgelassen. Eine halbe Stunde dauerte es, bis sich Rasmus von Werder auf der rechten Seite im Strafraum durchsetzte und den Ball irgendwie am Torwart vorbeibrachte. Dieser kullerte schließlich zum 1:0-Halbzeitergebnis über die Torlinie.
Bodenburg schoss kurz vor Pause noch einen Freistoß an den Pfosten.
Die zweite Hälfte begann wie die erste. Der SVB brauchte einige Minuten, bis er ins Spiel fand doch diesmal wurden dann die Chancen besser genutzt. Spielertrainer Matthias Stielow netzte per Kopf nach Flanke von Daniel Hinz ein (55.). Derselbe Spieler traf in der 65. Minute noch einmal, diesmal per Fuß. Mit zwanzig Treffern hat er sich so auch die mannschaftsinterne Torjägerkrone gesichert. Das 4:0 erledigte Konrad Maselka auf Zuspiel von Daniel Hinz zehn Minuten vor Ende. Auch die Bodenburger hätten durchaus ein Tor erzielen können, waren vor dem SV-Kasten aber zu inkonsequent oder scheiterten am wie üblich souveränen Rainer Kelle im Bockenemer Gehäuse.
Nach Spielschluss feierte die Mannschaft mit ihren Anhängern und Unterstützern den erfolgreichen Abschluss einer anstrengenden Saison. Die Sommerpause haben sich die Akteure absolut verdient. Das ein oder andere runtergeschluckte Wehwehchen kann nun auskuriert werden, bis es in wenigen Wochen schon wieder mit der Vorbereitung auf die kommende Saison losgeht. Schließlich möchte man keinesfalls, wie beim letzten Mal, direkt wieder absteigen.

SV Bockenem 2007: Rainer Kelle, Dirk Ahrenhold, Eugen Ehrhardt, Stefan Hinz, Felix Breithaupt, Daniel Hinz, Konrad Maselka, Rasmus von Werder, Marcel Neie (Viktor Mihai (Stefan Venner), Kushtrim Krasniqi und Matthias Stielow.