Kürbisgesichter und Kartoffelpuffer

Nicht nur der Nachwuchs produzierte Kürbisgesichter wie am Fließband. (Foto: Süpke)

„Fröhliche Bodensteiner“ läuten Herbst mit buntem Fest und vielen Gästen ein

„Die Fröhlichen Bodensteiner“ machten ihrem Namen wieder einmal alle Ehre. Beim alljährlich von der rührigen Truppe ausgerichteten Herbstfest am Dorfgemeinschaftshaus war gute Laune Trumpf. Kein Wunder, denn pünktlich zum Herbstanfang wartete das Wetter diesmal sogar mit viel Sonnenschein auf.
Ein Weiteres tat natürlich das Programm an diesem Tag. Schon seit Jahren sind die „Fröhlichen Bodensteiner“ weit über die Grenzen der Ortschaft hinaus für ihre hervorragende Catering-Qualitäten und ihr Händchen für stimmungsvolle Programmpunkte bekannt. Vor allem die Kinder und Jugendlichen kamen voll auf ihre Kosten und konnten sich über mangelnde Beschäftigungsmöglichkeiten nicht beklagen. Während es sich die einen auf Strohballen gemütlich machten und sich am Backen von Stockbrot über dem offenen Feuer versuchten, nahmen sich die anderen nur ein paar Schritte weiter die Kürbisse vor. Zunächst wurde der Stängelansatz vorsichtig entfernt, dann die orangeroten Früchte kräftig mit dem Löffel ausgehölt, schließlich noch im Zick-Zack-Muster Augen, Nase und Mund ausgeschnitzt – fertig war das Kürbisgesicht. Wohl die meisten der so entstandenen Exemplare werden in gut einem Monat zu Halloween zum Einsatz kommen. Von innen beleuchtet, geben sie eine schaurig-schöne Dekoration ab.
Wie immer, wenn „Die Fröhlichen Bodensteiner“ rufen, war die ganze Dorfgemeinschaft auf den Beinen. Am Nachmittag ließ man sich Kaffee und Kuchen schmecken, später dann kamen deftige Speisen frisch auf den Tisch. Dazu zählten leckere Kartoffelpuffer, vom Vereinsvorsitzenden Bodo Munka höchstpersönlich goldbraun gebacken und anschließend mit Apfelmus serviert, aber auch Bratkartoffeln. Dazu reichten die Bodensteiner frisch gezapftes Bier und einige Schnäpse.
Fazit: Das „fröhliche“ Herbstfest in Bodenstein war ein gelungener Start in den letzten Abschnitt des Jahres.