Steuererhöhung kommt 2015

Im Zuge des Integrierten Entwicklungskonzeptes (IEK) stehen unter anderem die Dorfgemeinschaftshäuser im Fokus. In Neuwallmoden und Bodenstein (Bild) wird es wohl auf eine Umnutzung hinauslaufen.

Rat Wallmoden verabschiedet Doppelhaushalt für die Jahre 2014/2015 / IEK auf den Weg gebracht

Ab dem Jahr 2015 steht den Bürgern und den Gewerbetreibenden in der Gemeinde Wallmoden eine Steuererhöhung ins Haus. Die Rede ist von der Grundsteuer A und B sowie der Gewerbesteuer. Dies teilte Gemeindedirektor Peter Kühlewindt am Montag im Rahmen der Vorstellung des Doppelhaushaltes für die Jahre 2014/2015 dem Rat mit.

Der Haushaltsplan passierte das Gremium anschließend bei einer Gegenstimme.
Die wohl wichtigste Botschaft bei der Haushaltsvorstellung war aber die Nachricht, dass es gelungen ist für beide Jahre einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt zu präsentieren. Im Jahr 2015 rechnen die Verantwortlichen aus dem Rathaus sogar mit einem kleinen Überschuss in Höhe von rund 10.500 Euro. Mehr sei aber nicht drin, da es im Wallmodener Gemeindehaushalt kein Einsparpotential mehr gäbe. „Die Haushaltskonsolidierung ist ausgereizt, wir haben die Ausgaben auf das absolute Minimum heruntergeschraubt“, so Kühlewindt
Mit diesem Hinweis reagierte der Gemeindedirektor auch auf einen Einwurf vom fraktions- und parteilosen Ratsherr Karl-Hermann Falkenberg, der Kritik an der geplanten Steuererhöhung übte und in diesem Zusammenhang nach möglichen Einsparmöglichkeiten fragte, um die geplante Anhebung der Steuern zu umgehen.
Im Grundsatz sieht der Ergebnishaushalt für das Jahr 2014 eine Summe von 719.300 Euro vor, Einkünfte und Ausgaben gleichen sich dabei aus. Im Jahr 2015 liegt die Summe bei 751.300 Euro. Aufgrund geringerer Ausgaben rechnet Kämmerin Heike Ahrens mit dem bereits erwähnten Überschuss von 10.500 Euro.

Mehr zum Thema Steuererhöhung gibt es in der heutigen Ausgabe des "Beobachter".