Abschiede und Neuanfänge

Ortsbrandmeister Klaus Kiehne (links) ernennt Oliver Peters (rechts) zum neuen Gruppenführer I. Gruppe und René Wille (Mitte) zu dessen Stellvertreter.

Freiwillige Feuerwehr Bornhausen vollzieht auf emotionsgeladener JHV Generationenwechsel

Als die Freiwillige Feuerwehr Bornhausen auf das abgelaufene Einsatzjahr zurückblickte, da war nicht nur den Gästen, sondern auch den Feuerwehrangehörigen schnell klar, dass diese 94. Jahreshauptversammlung noch lange für Gesprächsstoff sorgen würde.

Es gab viele bewegende Worte des Dankes, emotionale Verabschiedungen, Tränen der Rührung – und dazu noch einen Stromausfall. Es zeigte sich erneut, dass die Ortsfeuerwehr Bornhausen tatsächlich wie eine „große Familie“ funktioniert und nicht bloß ein funktionaler Zusammenschluss von Brandschützern ist.
Bis auf den letzten Platz „ausgebucht“ war der Saal der Gaststätte Brodthage, als Ortsbrandmeister Klaus Kiehne die Versammlung eröffnete und die Gäste begrüßte. 36 von 44 stimmberechtigten Mitgliedern waren anwesend. In einer Schweigeminute gedachte die Versammlung zunächst der verstorbenen Mitglieder Heinrich Greune, Rolf Feuerhahn und Wolfgang Schell sowie des früheren Rhüdener Ortsbrandmeisters Gerhard Laumann. Nachdem sich Schriftführerin Antje Doelfs das Protokoll der JHV 2015 hatte genehmigen lassen, blickte Kiehne noch einmal auf die Ereignisse und Aktivitäten des Berichtsjahres 2016 zurück. Zu verzeichnen gab es sechs Brandeinsätze – unter anderem zwei Schornsteinbrände in Bornhausen, einen Lkw-Brand auf der Autobahnraststätte Harz Ost sowie ein Feuer in der Langen Straße in Seesen –, ferner 21 Hilfeleistungen (Ölspur, Starkregen, Wespennester) und neun Brandsicherheitswachen. Dazu gesellen sich noch fünf Übungen, drei Altpapiersammlungen, und auch die Pflege der Geselligkeit kam nicht zu kurz. So stand die beliebte Grillfete der Aktiven ebenso auf dem Plan wie die Beteiligung am Bornhäuser Adventsmarkt, am Vereinsschießen des KSV sowie am Bosselturnier des MTV. Im Mittelpunkt hätten zudem die begonnenen Arbeiten für den Neubau einer Fahrzeughalle gestanden.

Den Rest des Artikels können Sie in der Ausgabe vom 2. Dezember im Beobachter lesen.