Bernd Weschke weiter an der KSV-Spitze

Für zehnjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden Lars König (links) und Hartmut Kolle.
 
Der neue gewählte Vorstand mit Bernd Weschke, Wolfgang Meier, Lars König und Heinz Puhst (von links).

Jahresbilanz bei den Bornhäuser Schützen / In 2012 viele Baumaßnahmen realisiert

Auch für die Mitglieder des KSV Bornhausen war es an der Zeit, auf das abgelaufene Jahr zurückzublicken. Der 1. Vorsitzende Bernd Weschke konnte zur Jahreshauptversammlung neben zahlreichen Mitgliedern und dem Ehrenvorsitzenden Wilhelm Hans auch Ortsbürgermeister Jürgen Kühl, Werner Feldmann von der Ortsfeuerwehr, Otto Brodthage vom Theaterverein, Stefan Meier vom Kindergarten, Gerhard Wagner vom Sozialverband sowie Frank Fuhrmann vom MTV Bornhausen begrüßen.
Nachdem man der drei verstorbenen Mitglieder Otto Brodthage sen., Otto Fischer sowie Linhardt Schmidt gedacht hatte, verlas der 2. Schriftführer Hartmut Kolle das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. Es wurde einstimmig genehmigt.
In seinem Bericht ließ Vorsitzender Bernd Weschke unter anderem das Bornhäuser Mannschaftsschießen, die Walpurgisfeier, die Königsproklamation mit Spargelessen, die vier Fußballübertragungen im Schützenhaus anlässlich der Europameisterschaft, das Oktoberfest und die Weihnachtsfeier Revue passieren. Man nahm unter anderem an zwei Vereinsvorständesitzungen, am Skat- und Kniffelturnier des MTV Bornhausen, an den Jubiläumsfeiern des SV Horrido Rhüden und der Freiwilligen Feuerwehr Bornhausen, am örtlichen Bosselturnier sowie am Adventsmarkt in Bornhausen teil. Bernd Weschke ließ aber auch die am Schützenhaus durchgeführten Arbeiten nicht unerwähnt. So wurden die Büsche und Bäume zurückgeschnitten, die große Weide am Zaun zur Mülldeponie mit Hilfe von Herbert Baxmann mit Trecker und Seilwinde gefällt und die Zufahrt instand gesetzt. Bei der Komplettsanierung der Toilettenanlage hätten Erika und Heinz Puhst, Rita und Wolfgang Meier, Siegfried Herr, Lars König, Hartmut Kolle und die Firma Jürgen Kühl in der sechswöchigen Bauphase Unglaubliches geleistet, sagte der Vorsitzende. Das verdiene hohe Anerkennung. Ebenfalls auf dem Programm stand der Bau eines Fettabscheiders, eine neue Wasserleitung mit Absteller vor dem Schützenhaus, eine neue Wasserverteilung mit Einzelsträngen zum Absperren, das Zumauern einer Doppelwand zwischen Küche und Damen-WC, die Schießstandüberprüfung der KK-Anlage durch Horst Schmidt sowie der Feuerlöscher und Fluchtschilder durch Klaus Kiehne.
Der 1. Vorsitzende dankte allen Mitgliedern herzlich, die sich bei der Durchführung der Arbeiten und der Organisation der Veranstaltungen beziehungsweise Baumaßnahmen insbesondere der WC-Anlage eingebracht haben. Besonderer Dank gelte der Familie Puhst, die weder Zeit noch Mühe gescheut habe, die Mitglieder und Gäste des KSV Bornhausen das ganze Jahr über mit Essen zu versorgen. Ebenso habe sich Familie Puhst um die Reinigung und Vermietung des Schützenhauses in besonderem Maß verdient gemacht. Ein Dankeschön ging aber auch an die Ortsfeuerwehr, die die Brandsicherheitswache bei der Walpurgisfeier gestellt hatte.
Die Berichte des 1. Schießsportleiters, des 1. Jugendwartes sowie der Schatzmeisterin können bei den jeweiligen Vorstandsmitgliedern eingesehen werden. Die Kassenprüfer bescheinigten der Schatzmeisterin eine übersichtliche und ordentliche Kassenführung. Die beantragte Entlastung, auch für den gesamten Vorstand, wurde einstimmig erteilt.
Auch Neuwahlen standen bei der Versammlung auf dem Programm. Das Ergebnis: Bernd Weschke wurde als 1. Vorsitzender bestätigt. 1. Schatzmeister für ein Jahr ist Heinz Puhst, 2. Vorsitzender bleibt Wolfgang Meier. Ebenfalls gewählt wurden zum Getränkewart Heinz Puhst, zum 1. Jugendwart Wolfgang Meier, zum Beisitzer Lars König und zum Kassenprüfer Siegfried Herr. Für zehnjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Lars König und Hartmut Kolle, seit 40 Jahren dabei ist Gerd Weschke.
Nach den Grußworten der Gäste wurden noch die Vereinsmeister 2013, Lars König und Heinrich Warnecke, sowie die Sieger und Platzierten beim Pflichtsatz ins rechte Licht gerückt (der „Beobachter“ berichtete bereits).