Bornhäuser ließen sich nicht beeindrucken

Spontaner Auftritt eines Feuerakrobaten. (Foto: Wagner)

Heimat- und Verkehrsverein brannte traditionelles Osterfeuer trotz neuerlichen Schneefällen ab

Auch in diesem Jahr hatte der Heimat- und Verkehrsverein Bornhausen wieder das traditionelle Osterfeuer auf dem Areal der Heidbergköte organisiert. Unterstützt von der Bornhäuser Feuerwehr und vielen freiwilligen Helfern versuchte man am Ostersonntag, den immer noch hartnäckigen Winter zu vertreiben.
In vielen Ortschaften war das Osterfeuer auf Grund der starken Schneefälle bereits abgesagt, doch die Bornhäuser ließen sich durch solche Wetterkapriolen nicht beeindrucken, sondern ließen kurzerhand 60 knochentrockene Strohballen anliefern, die dann von der Feuerwehr fachgerecht und unter Einhaltung sämtlicher brandschutztechnischer Bestimmungen entzündet wurden.
Als der Qualm dann in den abendlichen Himmel über Bornhausen zog und sich mit dem köstlichen Duft von Kurzgebratenem vermischte, der dazu noch mit dem süßlichen Geruch von Glühwein angereichert wurde, pilgerten die hungrigen Gäste wieder in Scharen auf den Festplatz am Kötengelände.

Spontaner Auftritt eines
Feuerakrobaten findet
großen Zuspruch


Bierbude, Sektbar und Grillstand waren stets gut besucht und die Kinder erfreuten sich an den traditionell selbst hergestellten Holzfackeln und entzündeten – natürlich unter Aufsicht ihrer Eltern – noch einige eigene kleine Lagerfeuer.
Auch der spontane Auftritt eines Feuerakrobaten, der mit freiem Oberkörper seine Fackeln schleuderte, fand großen Zuspruch bei den Gästen.
Als es später, dunkler und noch kälter wurde, rückten viele der Besucher eng zusammen und standen noch lange um das nun nur noch glühende Osterfeuer herum.
Die nette, fröhliche Stimmung war für die Veranstalter auch diesmal wieder die Bestätigung für die geleistete Arbeit.
Der HVV möchte sich auf diesem Wege nochmals bei allen Helfen, der freiwilligen Feuerwehr, Andreas Pietzonke und natürlich den vielen gut gelaunten Gästen für das schöne Fest bedanken.