Chöre bereiten viel Freude

Chorleiterin Claudia Schaare und ihre Aktiven in Aktion.
 
Die Besucher in der St. Catharina-Kirche Bornhausen zeigten sich angetan von den Liedvorträgen.

Eintracht Bornhausen und Sängerriege aus Clausthal-Zellerfeld hatten zum Konzert eingeladen

Der Gesangverein „Eintracht“ Bornhausen unter Chorleiterin Claudia Schaare hatte am vergangenen Sonntag zu seinem diesjährigen Chorkonzert in die St.-Catharina- Kirche zu Bornhausen eingeladen.

Unterstützung gab es von der Sängerriege TuS Clausthal-Zellerfeld mit Dirigent Georg Hain. Mit „Freunde, ein Lied muss sein“ begrüßten die fünfundzwanzig Sängerinnen und Sänger der Gastgeber ihre Gäste musikalisch, bevor Eintracht-Vorsitzender Klaus Morig dies mit Worten tat.
Gesanglich ging es dann weiter mit dem Song „An meine Heimat“, dem vom früheren Pastor Lang verfassten Bornhäuser Lied. Und mit dem von den „Eintracht“ Gesangskünstlern gar trefflich vorgetragenen Vortrag „Der Frosch im Hals“, der für Erheiterung bei den Zuhörern und Zuhörerinnen sorgte, endete der erste Block der Gastgeber.
Großen Applaus erntete anschließend auch die 16-köpfige Sängerriege aus Clausthal-Zellerfeld für ihre vier Vorträge. Zunächst mit den beiden geistlichen Liedern „Lobsingt ihr Völker alle“ sowie „Herr deine Güte“. Nach „Liebe das Leben“ von Pasquale Thibaut folgte schließlich noch die alte schlesische Volksweise „S'war immer so“.
Die „Eintracht“-Sängerinnen und Sänger bewegten sich anschließend, so der Originalton von Chorleiterin Claudia Schaare, „links und rechts neben der Spur des traditionellen Chorgesangs“. Zuerst nahmen sie ihr Publikum mit dem „Holzschuhtanz“ mit nach Holland und mit „I'm gonna sing“ folgte ein Gospel. Danach erklang stimmgewaltig der Erfolgshit der 60er Jahre „Rote Lippen soll man küssen“ und dann einfühlsam zum Abschluss des zweiten Blocks das Lied „Sierra Madre des Sur“, das die romantischen Aspekte des arbeitsreichen und ehrfürchtigen Lebens der Bergbauern beschreibt.
Die Sängerriege aus dem Oberharz bot dann noch einmal bestes Liedgut für einen Männerchor. Mit den Liedern wie „Froher Sängermarsch“ oder auch „Wirtin schenk ein“ sowie abschließend „Sonntag ist heut“ bekamen sie den verdienten Beifall für ihren musikalischen Vortrag.
Weiter ging es mit dem Gesangverein „Eintracht“. Mit sehr viel Gefühl intonierten die Sängerinnen und Sänger zunächst mit „Schon die Abendglocken klangen“ den Chor aus der Oper „Das Nachtlager von Granada“ von Conradin Kreutzer und dann folgte noch das Lied „Wir schaun noch ein Mal, hinunter ins Tal“, für das es den verdienten Beifall gab.
Die Sängerriege TUS Clausthal-Zellerfeld beendete ihren Auftritt mit dem Heimatlied „Rauschen die Quellen“, dem das schöne Stück „Aus der Traube in die Tonne“ folgte. Zum viel beklatschten Abschluss sangen die Oberharzer noch das Lied vom „Hammerschmied“, in dem es so schön heißt: „Schmiede das Eisen, so lang es noch glüht“ und das mit einem Prosit an die Gemütlichkeit endet.
Den Schlusspunkt unter einen erneut schönen Konzertnachmittag setzte dann der Gesangverein „Eintracht“ Bornhausen. Mit dem Lied „Auf Wiedersehn“ verabschiedeten sich die Gastgeber von ihrem Publikum. Lang anhaltender Beifall war der Dank für die schönen Liedvorträge. Da fiel es dem Eintracht-Vorsitzenden Klaus Morig leicht, sich abschließend bei allen Mitwirkenden, aber auch allen Zuhörerinnen und Zuhörern für das Interesse an der Chormusik, zu bedanken.
Stellvertretend für die Sängerinnen und Sänger erhielten die beiden Chorleiter Claudia Schaare und Georg Hain ein „flüssiges“ Präsent. Das hatte Morig aber auch parat für Bornhausens Küsterin Sonja Angel, für die freundliche Zusammenarbeit und für die Möglichkeit, das Konzert in der schönen St.- Catharina-Kirche durchführen zu können.
Im Anschluss an das Konzert hatte der Gesangverein „Eintracht“ noch zu Kaffee und Kuchen in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Alles in allem ein Nachmittag, der den Anwesenden wieder viel Freude bereitet hat, das war deutlich zu spüren.