Das „Berlin Tattoo“ besucht

Volkstümliches Blasorchester des MTV Bornhausen war auf Tour

Anfang November machten sich die Blasmusiker des Volkstümlichen Blasorchesters MTV Bornhausen nach Berlin auf um den musikalischen Horizont beim „Berlin Tattoo“, einer Blasmusikveranstaltung des Deutschen Bundeswehrverbands, zu erweitern.

Schon früh um 6 Uhr startete der Bus vom Bürgerhaus in Richtung Potsdam. Gegen 9 Uhr war auf einem Rastplatz in der Nähe Magdeburgs eine Pause angesagt, bei der ein zünftiges Stümpelessen angeboten wurde.
Nach einer ausgiebigen Rast ging die Fahrt direkt zum Hotel. Die Zimmer waren zu dem Zeitpunkt nur teilweise bezugsfertig , sodass sofort eine Stadtrundfahrt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins durchgeführt wurde. Am Nachmittag begann das „Berlin Tattoo 2013“ mit dem Einmarsch des Stabsmusikkorps und dem Wachbataillon des Verteidigungsministeriums.
Auftritte der Schweizer Militärmusik, vom Heeresmusikkorps 12 aus Veitshöchheim, Dudelsackbands aus der Schweiz und Neuseeland sowie weiteren Bands aus den Arabischen Emiraten, den Niederlanden und natürlich aus England zündeten ein Feuerwerk der Blasmusikkunst und schürten das Feuer der Begeisterung bis zum großen Finale, dass der Chef der Bundeswehrmusik Oberst Dr. Michael Schramm höchstpersönlich dirigierte und mit eigenen Kompositionen musikalisch die Krone aufsetzte. Die Deutsche Nationalhymne beendete die Veranstaltung nach 2,5 Stunden.
Die gehörten Stücke in guter Qualität waren auch Gesprächsthema unserer abendlichen Saisonabschlussfeier im Ratskeller Babelsberg die bis in den späten Abend an dauerte. Die Idee der Orchestermitglieder, einigeder Musikstücke vom Nachmittag mit in das Programm des Neujahrskonzertes mit aufzunehmen wurden von Ulli Finster mit dem Hinweis, das war ja auch Sinn und Zweck der Veranstaltung, dankbar entgegengenommen.
Nach dem Hotelfrühstück wurde der indirekte Heimweg nach Seesen angetreten , denn erst mal ging es aus Schiff um mit der „Weißen Flotte“ eine Schlösserrundfahrt in Potsdam zu starten. Auf der Fahrt wurden markante Sehenswürdigkeiten der Hohenzollern-Dynastie angesteuert, die „Glienicker Brücke“wurde passiert und das Schloss Cecilienhof (Potsdamer Abkommen 1945) konnte vom Wasser aus angeschaut werden.
Nach entspannten eineinhalb Stunden auf dem Wasser setzte die Gruppe die Fahrt fort um das letzte Ausflugsziel der Reise; das Wasserstraßenkreuz mit einer Führung zu besichtigen.Ein Filmteam des MDR-Studio Sachsen-Anhalt begleitete die Gruppe und den humorvollen Guide während des gesamten Aufenthaltes. Die Sendung wurde am Abend aus Anlass des 10 jährigen Jubiläums des Bauwerks, dass ein Projekt der deutschen Einheit ist ausgestrahlt. Die MDR-Mediathek hält aber die Sendung aktuell bereit.
Am Abend waren die Musiker wieder in Seesen und jeder ging voll mit Eindrücken der ausgefüllten Tage mit dem Versprechen, am Dienstag den Probebetrieb für das Neujahrskonzert am 25. Januar anzugehen, nach Hause. Die Gäste erwartet im Wilhelmsbad ein neues Programm mit dem die Bornhäuser auch ein Teil des „Berlin Tattoo“ nach Seesen bringen.