Das musikalische Erbe lebt weiter

Der gastgebende Gesangverein „Eintracht“ Bornhausen läutete den musikalischen Reigen ein.

Gekonnte Beiträge von neun Chören beim 63. Ambergausingen / Bornhausen war erstmals Gastgeber

Wer hätte das gedacht: Am Sonnabend ging das nunmehr 63. Ambergau-singen über die Bühne, und trotz der vielen Jahre, auf die die Veranstaltung zurückblicken kann, gab es eine Premiere.

Zum allerersten Mal war diesmal nämlich Bornhausen Austragungsort. Unter der Federführung des Gesangvereins „Eintracht“ Bornhausen wurde dieses Traditions-Konzert in der St.-Catharina-Kirche zum Auftakt des Frühsommers ausgetragen.
Nach den Eröffnungsliedern des gastgebenden Gesangvereins („Freunde, ein Lied muss sein“, „Lasst ein Lied erklingen“ und „Schenke ein Lächeln“) und den Begrüßungsworten von Ilona Kabisch für Kirchenvorstand und Pfarrerehepaar Wünsche, hieß „Eintracht“-Vorsitzender Klaus-Dieter Morig die Gäste willkommen, unter ihnen auch den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Seesen, Uwe Klöppner. „Singen ist nicht nur etwas Erfüllendes, es ist eine unmittelbare Art, in der Welt zu sein“, machte Klöppner deutlich. Wer singe, bringe die Wahrheit über sich selbst zum Ausdruck, über seinen Gemütszustand. Er dankte den aktiven Sängerinnen und Sängern, dass sie das musikalische Erbe weiterleben lassen und rief ihnen ein „Viva musica“ zu. Bornhausens Ortsbürgermeister Detlef Gelbe zeigte sich stolz, dass es gelungen sei, das Ambergausingen nach 63 Jahren auch einmal nach Bornhausen zu holen. Diesen Entschluss gefasst und in die Tat umgesetzt zu haben, vor dieser Leistung der „Eintracht“-Verantwortlichen um Klaus-Dieter Morig zog anschließend Claudia Schaare symbolisch den Hut. Sie trat an diesem Abend nicht nur mehrfach als Chorleiterin in Aktion, sondern führte in gewohnt souverän-humorvoller Manier auch durch das Programm.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe des Beobachters vom 15. Mai 2017.