Ein schwerer Abschied

Diese Jugendlichen hatten eine 100- oder 97-prozentige Dienstbeteiligung. Das freut sowohl den alten Jugendwart Heiko Doelfs (rechts) als auch seinen Nachfolger Christian Kiehne (hinten links).

Bornhäuser Jugendwart Heiko Doelfs übergibt nach 25 Jahren an der Spitze an Christian Kiehne

„Es geht ein Lebensabschnitt zu Ende“, meinte Heiko Doelfs am Ende seines letzten Jahresberichtes für die Jugendfeuerwehr in Bornhausen.

Nach 25 Jahren an der Spitze der Jugendwehr und zuvor fünf Jahre als Stellvertreter, ist mit seinem Abschied eine Ära beendet. Und eine sehr erfolgreiche dazu. Denn die Bornhäuser Jugendwehr ist sowohl qualitativ als auch quantitativ im Landkreis Goslar weit oben. „Für einige Monate hatten wir mit 34 Jugendlichen die größte Jugendwehr im Landkreis“, berichtete Doelfs.182 Jugendliche betreute er in seiner Zeit als Jugendwart, aus vielen Familien geich mehrere und von einigen früheren Jugendlichen schon wieder die Kinder. „Heute ist es schwerer, viele Kinder bringen es nicht zu Ende.“ Aber auch zu Jahresbeginn 2016 hatten die Bornhäuser noch 26 Nachwuchsleute in ihren Reihen.
„In meinen 30 Jahren hatte ich mit zwei Ortsbrandmeistern zu tun. Schon Otto Brodthage war sich sicher, dass die Zukunft in der Jugendwehr liegt. Er hat alles für die Jugendlichen möglich gemacht. Klaus Kiehne hat das fortgeführt. Beide haben mich in allen Belangen unterstützt“, dankte Doelfs. Aber nicht nur die Ortsbrandmeister, auch das gesamte Kommando habe nie einen Antrag abgelehnt. Der Dank: 90 Prozent der aktiven Wehr entstammen aus dem Jugendbereich. Auch die Zusammenarbeit mit den anderen Jugendwehren im Stadtbereich sei gut gelaufen. „Von damals drei Nachwuchswehren ist die Zahl auf sieben angestiegen. Die Stadt Seesen ist da im Landkreis Goslar schon ein Vorbild“, erzählt Doelfs.
Zum Schluss seines Rückblickes dankte Heiko Doelfs seiner Frau Antje, denn diese habe „die Feuerwehr mitgeheiratet“ und ihn immer unterstützt. Auch seine beiden Kinder hätte er immer besonders gefordert, sie hätten ein Vorbild für die anderen sein müssen.

Den kompletten Artikel finden Sie in der Ausgabe vom 1. Dezember im Beobachter.