Finale mit Zeltgottesdienst und viel Musik

Pfarrerin Claudia Falkenreck-Wünsche und die Jugendlichen (von links) Finn Großmann, Lara Doelfs, Jan Wünsche, Lukas Blanke, Paul Brackmann und Sarah Linnekuhle während der Predigt. (Foto: Altenhoff)
 
Hat ganze Arbeit geleistet: der Festausschuss mit (von links) Klaus Kiehne, Heiko Doelfs, Jessica Möhlenbrock, Otto Brodthage und Werner Raatz. (Foto: Altenhoff)

Runder Abschluss für rundum gelungenes Dorffest in Bornhausen / Arbeit des Festausschusses gewürdigt

Die „Schlacht“ ist geschlagen: Das viertägige Dorffest anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Schildberger Theatergruppe sowie des 40. Geburtstages der Jugendfeuerwehr Bornhausen haben die Organisatoren dieses Jubelfestes mit Bravour über die Bühne gebracht.

Und das bei bestem Wetter. Die Freude darüber war beim verantwortlichen Festausschuss, dem Otto Brodthage, Klaus Kiehne, Werner Raatz, Heiko Doelfs und Jessica Möhlenbrock angehören, mehr als verständlich. Nach der langen Ballnacht traf man sich am Pfingstsonntag zum Zeltgottesdienst und zum zünftigen gemeinsamen Mittagessen.
Unterstützt wurde Bornhausens Pfarrerin Claudia Falkenreck-Wünsche bei diesem Zeltgottesdienst vom Volkstümlichen Blasorchester des MTV Bornhausen unter der Leitung von Ulrich Finster sowie von Ursula Hanelt und Otto Brodthage. Nach der Eröffnungsmusik, dem „Marsch des Soldaten Robert Bruce“ und dem Lied „Die güldene Sonne“ überraschte die Pfarrerin ihre Gemeinde mit „Best of: Eventpfingsten“ aus dem Comedy Clip des NDR 2 „Frühstück bei Stefanie“. Laut Udo „ham se in dem Clip Pfingsten eventmäßig voll verpennt, denn der Heilige Geist ist unsichtbar und geht daher ja nicht für so Schokogeschichten, wie Christkind, Weihnachtsmann und Osterhase“.
Nach doch schon so vielen Gottesdiensten unter freiem Himmel oder in Zelten freute sich Pfarrerin Claudia Falkenreck-Wünsche zum ersten Mal einen Feuerwehr-Gottesdienst abhalten zu dürfen, und das gemeinsam mit den Konfirmanden beziehungsweise Ex-Konfirmanden Paul Brackmann, Finn Großmann, Lara Doelfs, Sarah Linnekuhle, Jan Wünsche und Lucas Blanke, die allesamt in der Jugendfeuerwehr aktiv sind. Die Jugendlichen hatten sich im Vorfeld viele Gedanken über die Predigt gemacht, Texte herausgesucht und entsprechend „bearbeitet“.
Zuerst verlasen sie ihre Antworten auf die Frage: „Warum bin ich in der Feuerwehr?“ und danach brachten sie den aufmerksam lauschenden Gästen ihre Gedanken zum Thema „Gemeinsamkeiten zwischen Gott und der Feuerwehr“ zu Gehör. Dabei war es doch sehr still im Zelt geworden, so bemerkenswert und treffend waren die Gedanken der Jugendlichen zu diesem Thema. Ein Gottesdienst, der den Anwesenden sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Die Musiker um Ulrich Finster verstanden es schließlich auch beim anschließenden gemeinsamen „Mittagessen“ – es gab Krustenbraten und Putengeschnetzeltes – im bestens ausgebuchten Festzelt, schwungvoll zu unterhalten. Die Bornhäuser „Kammerkrugsänger“ ließen es sich nicht nehmen, ebenfalls noch einige Lieder zum Besten zu geben. Da vom Vortag noch sehr viel Kuchen übrig geblieben war, gab es auch noch die Gelegenheit sich an diesen Leckereien zu stärken.
Festausschussvorsitzender Otto Brodthage sprach schließlich noch seinen Mitstreitern – Jessica Möhlenbrock bekam einen Blumenstrauß – für die viele Arbeit, die zum Gelingen des Jubelfestes beigetragen habe, ein herzliches Dankeschön aus. Dieser Dank gelte freilich auch jenen Bornhäusern und allen anderen Gästen, die durch den Besuch der verschiedenen Veranstaltungen ebenfalls zum Gelingen dieses tollen Dorffestes beigetragen hatten. Im Namen aller Festbesucher bedankte sich Ortsratsmitglied Astrid Altenhoff bei den „Machern“ des Festes. Später kam dann auch noch Ortsbürgermeister Jürgen Kühl und hatte für den Festausschuss und das Volkstümliche Blasorchester noch einen kleinen Obolus parat.