Kiehne: „Nur Ein- und Austritt sind freiwillig!“

Die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Bornhausen, die eine 100-prozentige Dienstbeteiligung erreicht haben.

Bornhausens Ortsbrandmeister zeichnet für gute Dienstbeteiligung aus, findet aber auch kritische Worte

Auch wenn es im Verlauf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr in Bornhausen keine „Top-Ehrungen“ gab, wie es Ortsbrandmeister Klaus Kiehne formulierte, konnten doch wieder zahlreiche Aktive für 100-prozentige Dienstbeteiligung ausgezeichnet werden. Im Berichtsjahr haben 20 Aktive jeden Dienstabend ihrer Gruppe besucht, oder fehlende Dienste in der jeweils anderen Gruppe nachgeholt oder über die Sonderdienste ausgeglichen.
Dies waren namentlich Heiko Doelfs, Andreas Fabrytzek, Lina Fabrytzek, Michael Herzberg, Peter Hübner, Christian Kiehne, Tanja Kiehne, Oliver Peters, Björn Schmidt, Rene Wille, Rüdiger Apfel, Marina Braun, Antje Doelfs, Daniel Finster, Erich Herzberg, Erich-Bernd Herzberg, Marion Kiehne, Thomas Kiehne, Marian Linnekuhle. und René Zimmer.
Im Zusammenhang mit der Dienstbeteiligung gab es vom Ortsbrandmeister trotz der vielen „100-Prozenter“ auch einige kritische Worte. Man habe im vergangenen Jahr die Diskussion über die Dienstbeteiligung geführt, bei der angesprochen wurde, dass man ja eine Freiwillige Feuerwehr sei, und der Dienst keine Pflicht sei. Hierzu Kiehne: „Nochmal ganz klar für alle: Freiwillig ist der Ein- und der Austritt. Dazwischen ist alles Pflicht. Und dazu gehört auch eine akzeptable Dienstbeteiligung.“
Übrigens durfte sich die Wehr zum Schluss der Jahreshautpversammlung über eine Spende in Höhe von 500 Euro, die Torsten Wagner von der Öffentlichen Versicherung überreichte, freuen. Und auch Frank Langer als Vertreter der Volksbank überreichte der Wehr eine finanzielle Zuwendung.